Bericht Vorstandssitzung am 16. August 2026

Der Vorstand der Heimatortsgemeinschaft wurde aus aktuellem Anlass zu einer vorgezogenen Vorstandssitzung einberufen.
Trotz Sommerpause und Urlaubszeit haben sich 7 von 11 Mitgliedern bereit erklärt, an der Online-Sitzung am 16. August 2026 um 20 Uhr teilzunehmen. Nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden, Darlegung der Gesprächspunkte sowie nach der Protokollklärung hat man die Themen nach und nach erläutert und debattiert.
Ist eine Neuaufstellung unserer Vereinsarbeit erforderlich?


Website sanktandres.eu

Nach fast sieben Jahren seit des Websites-Aufbaues (Sanktandreser Homepage) waren die Mitglieder des HOG-Vorstandes noch nie so sprachlos und ratlos wie an diesem Sonntag.

Viele, sehr viele Freunde unserer Website befürworten diese Informationsquelle unseres Vereines. Zahlreiche Besucher machten sich zur Gewohnheit, auf unseren Seiten zu stöbern – ohne im wahrsten Sinne des Wortes – böse Absichten zu haben. Sie alle wollen einfach von unserem Vereinsleben, von unserer Kultur, von unserem Brauchtum und von unserer jahrhundertealten Tradition etwas mehr erfahren. Wir sind bestrebt, unsere Internet-Besucher hautnah und zeitnah an unseren Veranstaltungen teilhaben zu lassen. Wichtige Informationen versuchen wir schnellstmöglich an unsere Leser weiterzugeben. Unsere Geschichte mit positiven Ereignissen wie auch mit negativen Schicksalen wird immer wieder ins Rampenlicht gestellt. Heimatkirche und Friedhof, das heutige Leben in unserem ehemaligen Heimatort, die europäischen Werte eines zielstrebigen gemeinsamen Miteinanders stehen stets im Fokus. All dies soll geschehen, ohne die negativen Erfahrungen unseres Volksstammes nicht zu vergessen. Dem Banat wollen wir trotz unserer Auswanderung irgendwie verbunden bleiben. Unsere Aktivitäten sollen in Deutschland sowie auch im Banat Anerkennung finden. Wir sind bemüht, unsere HOG-Ziele zu verwirklichen und unsere Landsleute für sinnvolle und gute soziale Orientierungen zu überzeugen und zu unterstützen. Für jeden kleinen erfolgreichen Schritt sind wir erfreut und dankbar. Unsere Menüs sind hierfür betreffend aufgebaut (s. Sanktandres-Ortsgeschichte/Sanktandres heute; aktuelle Berichte aus dem Banat; Beiträge von unseren Heimattreffen in Deutschland und im Banat; unzählige Beiträge zu unserem Vereinsleben; Berichterstattungen von Chorauftritten – in der heutigen Zeit mittlerweile ein Novum – unseres erfolgreichen Chores; eine detaillierte Brauchtumsauflistung; Veröffentlichung von Prosa und Lyrik von Sanktandreser Landsleuten und nicht zuletzt die Rubrik Medien). Wir sind eben dankbar, wenn auch andere Pressestellen von unseren Aktivitäten und Gegebenheiten berichten.

Der letzte Punkt wurde uns nun zum Verhängnis. Bereits im Februar dieses Jahres erreichte die HOG Sanktandres mit ihrem Sitz in Neutraubling bei Regensburg ein postalisch gesendetes wie auch per E-Mail formuliertes Schreiben von einer Hamburger Anwaltskanzlei. Eine dreistellige Geldsumme wurde uns auferlegt mit der Begründung, wir hätten im Jahr 2021 ein urheberrechtliches Foto veröffentlicht. Dabei hatten wir in jener Zeit eine PDF-Datei einer ausländischen Zeitung veröffentlicht, um eine Berichterstattung dieses Blattes von unserem traditionellen Kulturleben an die Öffentlichkeit zu tragen. Wir waren stolz, dass auch andere Medien von unserem Vereinsleben berichteten und unsere Arbeit auch schätzten. So dachten wir. Auf der Seite 8 der Zeitung war jedoch eine Abbildung, die von uns wie auch von unseren HP-Lesern ignoriert wurde, die jedoch Anklang in einem Hamburger Anwaltsbüro gefunden hatte. Wir traten mit der Kanzlei in Kontakt und konnten die geforderte Summe etwas herunterhandeln. Dieser Schritt war für uns sehr bedeutsam, da unser Verein ausschließlich von Spenden lebt, die wir hauptsächlich für das Pflegen des Friedhofs im Banat und für das Herausbringen unseres alljährlichen Vereinsblattes investieren. In der Vorstandssitzung wurde deshalb beschlossen, sofort weitere PDF-Dateien dieser Art von den Jahren 2020 und 2021 von unserer Homepage zu löschen (s. https://sanktandres.eu/2026/04/20/bericht-vorstandssitzung-am-19-04-2026/, s. Verschiedenes). Für jeden Besucher unserer Website eine erledigte Tatsache; nicht für die Anwaltskanzlei in Hamburg. Nach einer gründlichen Durchsuchung auf unserer nicht ersichtlichen Ablage (Mediathek) im Netz stieß man auf die Dateien, die bereits auf unseren Seiten nicht mehr figurierten. Wieder erreichte uns ein Schreiben aus dem hohen Norden. Diesmal forderte man einen vierstelligen Betrag. Geld für die Bilder, für die verstrichene Zeitspanne seit 2020 die Zinsen, Anwaltskosten etc. Den weiteren Vorgang soll vorläufig unter Verschluss bleiben, denn ein Kuhhandel im Mittelalter kennt moralischere Charaktere als das weitere Vorgehen in unseren rechtlichen, legalen Belangen in unserem derzeitigen Zeitalter. Alles legal. Moral unterster Schublade. Ist das die Zukunft für ehrenamtliche Tätigkeiten in der Bundesrepublik?

Wir bedanken uns vielmals bei den Spendern und schwitzen auch weiterhin für jeden gespendeten Cent. Wir stehen vor erheblichen Herausforderungen. Sollen wir unsere erfolgreiche Website vom Netz nehmen? Sollen wir unsere mittlerweile gut verschweißte Gemeinschaft aufgeben? Die Ratlosigkeit erstickt unser weiteres Handeln. Uns sind buchstäblich die Hände gebunden. Der Vorstand bemüht sich um eine humane Lösung. Auch sollen weitere Richtlinien für unsere Website befolgt werden. Weitere Absicherungswege wird unsere Webadministratorin aufbauen. Anscheinend soll Ehrenamt in hohem Grade gefordert werden! Soll Ehrenamt auf diese Art und Weise noch Spaß machen?

August 2026: Neuigkeiten aus Sanktandres


Bei meinem Besuch auf dem Sanktandreser Gottesacker Ende Juli/Augustanfang 2026, konnte ich einen gepflegten Friedhof vorfinden. Das frisch gemähte Gras färbt sich bei der vorgefundenen Sommerhitze in ein getrocknetes Heu. Die vermoosten Grabsteine glühen in der Sommerhitze.

Maria-Denkmal und Trinkwasserversorgung


Der Putz an der Maria-Statue in der Ortsmitte bröckelt allmählich zum Boden. Die Fassade verliert ihren Glanz.

5-Liter-Kanister D’ora-Wasser

Pronat-Vertrieb an der Arader Straße


In der Gemeinde Sanktandres wird von der Firma Pronat Trinkwasser vertrieben. Die 5-Liter-Wasserkanister mit dem D’ora-Wasser werden hier paketiert und anschließend in alle Landesteile verschickt.

Herzlichen Glückwunsch!


Am 4. März 2026 erblickten Emilia um 12:24 Uhr, 1.230 g; Sophia um 12:27 Uhr, 1.120 g und Florian um 12:31 Uhr, 1.380 g in München das Licht der Welt. Es steht fest: Die Drillinge haben Andreser Wurzeln, denn es sind die Kinder von Silke Hildebrand *Thernes aus Sanktandres und Serge. Die stolzen Großeltern, Marlene und Heinrich, aus der Andreser „Altgass“ werden der jungen Familie viel Stütze geben.


Diese Besonderheit, eine Geburt von Drillingen, erweckte auch im Jahr 1993 großes Aufsehen, als Laura, Alissa und Celina Moos in Freiburg zur Welt kamen.

Von der Story „Drillingen mit Sanktandreser Wurzeln“ werden wir demnächst auf unserer Website und im Sanktandreser Vereinsblatt 2026 berichten.

Nachfrage Sanktandreser Familienbuch


Immer wieder wird nach einem Verkaufsangebot dieses Dokumentes erkundet. Die Auflage ist längst vergriffen. Nach einer Problemlösung wird gesucht.

Sanktandreser Vereinsblatt 2026


Es wurde der Redaktionsschluss-Termin festgelegt: 22.11.2026. Einsender sollten bis Mitte November das entsprechende Material zur Verfügung gestellt haben.

Sanktandreser Geschichtsausstellung in München


Zeppeline im Banat

Nach 111 Jahren Luftschifffahrt im Banat findet am 29. Oktober 2026 um 18 Uhr die Eröffnung einer Ausstellung zu diesem Thema statt. Die Ausstellung wurde letztes Jahr erfolgreich im Adam-Müller-Guttenbrunn-Haus in Temeswar und in der Sanktandreser Schule gezeigt. Nun kann die Expo vom 30. Oktober bis zum 06. November 2026 in München im Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, besichtigt werden.
Referenten sind Johann Janzer und Dr. Jörg Biber.
Eine Anmeldung ist erforderlich: telefonisch unter 089-449993-0 oder per E-Mail unter poststelle@hdo.bayern.de

Ebenfalls am 29.10.2026 nachmittags veranstaltet der Verein der Förderer des Hauses des Deutschen Ostens e. V. für seine Mitglieder zu dieser Luftschiffthematik einen Stammtisch im Gasthaus Bohemia, das im Alten Bezirksamt am Lilienberg 5 in München seine Unterkunft hat.

Für beide Veranstaltungen wird die HOG Sanktandres Banater Kulinarik anbieten. Die Planung zum Ablauf des Dinners ist voll im Gange. Somit soll das Banat mit seiner einmaligen Geschichte einen fundierten Platz einnehmen.

Als Begleitmaterial zur Ausstellung soll eine Broschüre in Druck gehen. Herausgeber ist die Heimatortsgemeinschaft Sanktandres. Den Druck übernimmt der KellerDruck Waldkraiburg. Unterstützt wird das Projekt vom Banater Kulturwerk Bayern mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.

Heimattreffen 2027


Nächstes Jahr kommt am 18. September das Andreser Heimattreffen zur Austragung. Die Begegnung unserer Landsleute wird dieses Mal in Augsburg im Hubertushof stattfinden. Der Vorstand hat beraten und beschlossen, den Alleinunterhalter Walter Kampf für die Tanzmusik zu beauftragen.
Die Gestaltung des Gottesdienstes in der gegenüberliegenden St. Franziskus-Kirche muss demnächst mit dem zuständigen Pfarrer des katholischen Pfarramtes Christkönig besprochen werden.

Auftritte der singAndreser

Am Sonntag, den 27. September 2026, werden in Spaichingen Tradition, Gesang, Musik und Moderne auf besondere Weise miteinander verschmelzen. Die Landsmannschaft der Banater Schwaben veranstaltet an diesem Tag das Bundestreffen der Banater Chöre und lädt gemeinsam mit dem Kreisverband Tuttlingen als Gastgeber alle an Gesang und an unserem Liedgut Interessierten herzlich in der Spaichinger Stadthalle ein. Am musikalischen Reigen beteiligt sich auch unser Chor singAndres. Die Unterkünfte für die Chormitglieder vom 26. zum 27. September sind gebucht.
Am 8. November singt der Chor bei dem diesjährigen Heimattag der Vertriebenen in Erlangen. Eine Abfrage zur Teilnahme der Chormitglieder ist bereits erfolgt. Nun muss auch hier in Kürze eine Reservierung im Raum Erlangen erfolgen.

Hinweis:

Aufgrund der Orientierungslosigkeit bezüglich der geforderten hoher Geldsumme der Anwaltskanzlei in Hamburg konnte kein eindeutiger Beschluss gefasst werden. Bis zum 28. August soll aber dann eine Entscheidung fallen. Diesbezüglich muss sehr gewissenhaft abgestimmt werden.

Nach fast zwei Stunden wurde die Sitzung geschlossen.

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