Maiandacht – einst und heute

Im Maimonat wurden zu Ehren der hl. Maria in der Sanktandreser Kirche Maiandachten gehalten.
(s. Altar Kirche Sankt Andreas)
Da sang der Kirchenchor die schönsten Lieder an Muttergottes gerichtet.
(s. Andreser Kirchenchor)

Der 15. Mai galt zusätzlich der Verehrung des hl. Märtyrers Johannes von Nepomuk, der als Schutzpatron des Banats galt.

Ein Kind Mariens (Kirchenchor – Freiburger Singkreis der Sanktandreser)

Der Überlieferung nach hat Papst Benedikt VIII. dem Kaiser Heinrich im Jahr 1014, anlässlich der Kaiserkrönung in Rom, dieses Marienbild übergeben. Seit der Zeit wird durch die Jahrhunderte das Gnadenbild in der „Alten Kapelle“ von Regensburg verehrt.
Die Kapelle mit dem Gnadenbild ist das Ziel von Wallfahrern und Stätte der stillen Marienverehrung.

Bei der Maiandacht handelt sich um einen Gottesdienst zu Ehren Marias, der sich durch bestimmte Abläufe auszeichnet. Wie der Name schon sagt, eine Maiandacht findet traditionellerweise im Mai statt, denn der Monat Mai ist der Verehrung der Gottesmutter Maria gewidmet. Aus diesem Grund ist in der katholischen Kirche beim Mai vom “Marienmonat” (Maiandacht) die Rede. 

Maria gilt als Fürsprecherin. In Maiandachten bringen Gläubige ihre Bitten an Maria vor. Menschen in Not wenden sich als „Hilfe der Christen” sowie “Trösterin in schweren Zeiten” und als „Heil der Kranken” an sie.

Siehe nebenan Maiandacht 2021 begleitet von der Papst-Benedikt-Orgel in der Stiftskirche zur Alten Kapelle in Regensburg, das geweihte Instrument von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2006.