Marienmonat Mai
Sanktandeser Erinnerung
Im Maimonat wurden zu Ehren der hl. Maria in der Sanktandreser Kirche Maiandachten zelebriert.
(s. Altar Kirche Sankt Andreas)
Da sang der Kirchenchor die schönsten Lieder an Muttergottes gerichtet.
(s. Andreser Kirchenchor)
Der 15. Mai galt zusätzlich der Verehrung des hl. Märtyrers Johannes von Nepomuk, der als Schutzpatron des Banats galt.

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Mai 2021
Der Überlieferung nach hat Papst Benedikt VIII. dem Kaiser Heinrich im Jahr 1014, anlässlich der Kaiserkrönung in Rom, dieses Marienbild übergeben. Seit der Zeit wird durch die Jahrhunderte das Gnadenbild in der Stiftskirche zur Alten Kapelle von Regensburg verehrt. Das Gnadenbild weist einen byzantisierenden Stil auf und ähnelt daher Ikonendarstellungen der Ostkirchen.
Die Kapelle mit dem Gnadenbild ist das Ziel von Wallfahrern und Stätte der stillen Marienverehrung.
Die Kapelle ist die älteste Kirche Regenburgs.
Fotos und Videos: Hans Janzer und Hans Noll
Bei der Maiandacht handelt sich um einen Gottesdienst zu Ehren Marias, der sich durch bestimmte Abläufe auszeichnet. Wie der Name schon sagt, eine Maiandacht findet traditionellerweise im Mai statt, denn der Monat Mai ist der Verehrung der Gottesmutter Maria gewidmet. Aus diesem Grund ist in der katholischen Kirche beim Mai vom “Marienmonat” (Maiandacht) die Rede. Maria gilt als Fürsprecherin. In Maiandachten bringen Gläubige ihre Bitten an Maria vor. Menschen in Not wenden sich als „Hilfe der Christen” sowie “Trösterin in schweren Zeiten” und als „Heil der Kranken” an sie.
Siehe Maiandacht 2021 (Ausschnitt) begleitet von der Papst-Benedikt-Orgel in der Stiftskirche zur Alten Kapelle in Regensburg, das geweihte Instrument von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2006.
Mai 2022

Maiandacht 2022 in Andres
Eine kleine Gruppe von Banater Landsleuten reiste ins Banat. Sieben Sanktandreser und eine Schöndorferin fanden Unterkunft in dem schönen Temeswar. Diesen Freundeskreis zog es jedoch immer wieder in den nahe gelegenen Ort Sanktandres. Natürlich erinnert man sich dabei an jene Zeit, wo man hier lebte. Es war deutlich ersichtlich, diese Zeit ist nicht vergessen, wenn auch die Umgebung und die Menschen sich hier veränderten. Eine kleine Anzahl der heutigen katholischen Ortsbewohner und die angereisten Urlauber aus Deutschland fanden sich zusammen und beschlossen, in der katholischen Kirche eine Maiandacht abzuhalten, so wie es vor paar Jahrzehnten doch üblich war.
Die Andacht verlief in einem festlichen Rahmen.
Barbara Hehn gestaltete eine Maiandacht mit dem Motto “Maria – Königin des Friedens”. Der Friedensgedanke zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Andacht. Die Teilnehmer beteten für den erwünschten Frieden in der ganzen Welt. Das Vaterunser und das Gegrüßt seist du Maria Gebet betete man in deutscher, rumänischer und ungarischer Sprache.
Die Fürbitten sprach Juliane Wolf.




Maiandacht “Maria – Königin des Friedens”
Die schönen Marienlieder “Maria dich lieben ist allzeit mein Sinn”, “Ein Kind Mariens”, “Über die Berge schallt” und “Leise singt der Abend nieder” sind nicht in Vergessenheit geraten. Frau Neusatz von Sanktandres sang ein Mutter Gottes-Lied auch auf rumänisch.
Mai 2024
Maria du bist für alle Menschen da, für die Kinder und Erwachsenen, für die Starken und die Schwachen, für die Erfolgreichen und die Gescheiterten, für die, die gar nicht wissen, dass deine Muttersorge sie umgibt.
Auf einer Studienfahrt (HDO München) mit dem Thema “Auf den Spuren der Donauschwaben” fand in der Gemeinde Nimmesch/Himesháza, wo heutzutage noch etwa 40 % Ungarndeutsche leben, eine Begegnung von deutschen Lehrkräften mit der Programmkoordinatorin vom Lenau-Haus Fünfkirchen/Pecs, Anikó Kramm, statt. Beim Eintritt in die Nimmescher Pfarrkirche wurden Marienlieder gespielt und gesungen. Erstaunlich. Maiandachten werden jedoch nicht mehr abgehalten, laut der Reisebegleiterin Frau Kramm.
Maiandacht am Muttertag 2026
Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe in der Krönungskirche am 10.5.2026

Wir feiern Muttertag. Überall kommen heute Menschen zusammen, um ihrer Mutter zu danken. Kleine Kinder bereiten mit Liebe und Phantasie Geschenke vor, pflücken Blumen, lernen Gedichte… Große Kinder, auch ganz große Kinder, suchen andere Zeichen: Sie schreiben eine Karte, sie rufen an, sie schicken Päckchen, sie kommen zu Besuch, legen Blumen auf das Grab der Mutter. Sie alle möchten ausdrücken, was sie ihrer Mutter oder einem anderen Menschen, der für sie zur Mutter geworden ist, sagen möchten: Es ist gut, dass es dich gibt. Ich danke dir, dass du da bist für mich, dass ich dir wichtig bin, dass ich zu dir kommen kann.


Wir danken dir, Maria, dass du für uns da bist wie eine Mutter, die keine ihrer Kinder vergisst.


