
Auf dieser Seite bringen wir brandaktuelle Informationen aus der Region Banat.
Banat-Infos schnell, ausführlich und kompakt sind bei RADIO TEMESWAR (Höre mit!) zu hören.
Die deutschsprachigen Sendungen kann man täglich um 12 Uhr (MEZ) AM 630 kHz und 18 (MEZ) FM 105,9 auch auf unserer Website HIER abrufen. Sendungen der letzten Tage können unter http://www.funkforum.net/audio/deutsch/ nachgehört werden.
Vielen Dank der Hörfunkredaktion (Astrid Weisz, Hannelore Neurohr, Adi Ardelean, Raluca Nelepcu, Tatiana Sessler, Daniel Spataru) für die informativen und unterhaltsamen Sendungen in deutscher Sprache.
Ebenfalls aktuelle Infos (auch übers Banat) können Sie unter Allgemeine Deutsche Zeitung erfahren.
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24.05.2026. Die Stadt Temeswar ist erneut Gastgeber der Wohltätigkeitsparade „The Distinguished Gentleman’sRide“, einer internationalen Veranstaltung, die auf die Gesundheitsprobleme von Männern aufmerksam machen soll. Die Initiative wird seit 2018 in der Stadt organisiert, wobei die diesjährige Ausgabe bereits die neunte lokale Teilnahme an der globalen Bewegung markiert. Laut Angaben der Organisatoren nahmen in den vergangenen acht Jahren
mehr als 540 Motorradfahrer an den Paraden in Temeswar teil. Dabei wurden bisher Spenden in Höhe von mehr als 50.000 Euro gesammelt.
20.05.2026. Die Straßenschilder am bisherigen Vasile-Milea-Boulevard in Arad sind ausgetauscht worden. Die zentrale Verkehrsader trägt nun den Namen König Michaels I. von Rumänien. Damit wurde ein Beschluss des Stadtrats umgesetzt, der Ende Februar gefasst worden war. Die Umbenennung erfolgte auf Initiative einer Kommunalrätin der USR. In der Sitzung vom 27. Februar stimmten die Stadträte dafür, den Boulevard umzubenennen und damit das
Andenken an König Michael I. zu ehren.
20.05.2026. Das Studio-Kino in Temeswar bringt das Open Air-Kino zurück auf die Dachterrasse. Ende Mai startet das Programmkino erneut seine beliebte Rooftop-Reihe mit vier Filmabenden unter freiem Himmel mitten in der Stadt. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Kino mit seinem Dachterrassen-Konzept Aufmerksamkeit erregt – als erstes Rooftop-Kino Rumäniens mit direktem Liftzugang und Platz für rund 80 Zuschauer.
17.05.2026. Das historische Gebäude „Casa Mühle“ in Temeswar erstmals seine Türen für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Villa gehörte einst der bekannten Gärtnerfamilie Mühle. Besonders Árpád Mühle machte sich mit seinen Rosenzüchtungen einen Namen, die bis an die Königshäuser in Wien und Budapest geliefert wurden. Das denkmalgeschützte Gebäude war Ende 2025 von der Temeswarer „Politehnica“ Universität für 2,3 Millionen Euro erworben worden und soll künftig als Bildungs- und Kulturzentrum dienen. Die Rettung der Villa gilt als Erfolg der Zivilgesellschaft.
16.05.2026. In Glogowatz wurde drei Jahrhunderte seit der Ansiedlung der Schwaben gefeiert. Der 16. Mai 2026 wird bei vielen Personen in Erinnerung bleiben, denn es hieß 300(+2) Jahre seit der Ansiedlung der Ortschaft Glogowatz. Ein Trachtenumzug wurde die ganze Zeit von Ehrengästen begleitet: Anja Zougouari, Konsulin Deutschlands in Temeswar, Erwin Josef Tigla, stellvertretender Vorsitzender des Banater Deutschen Forums, Wilhelm Gruber, Vorsitzen der der HOG Glogowatz, Bettina Nicoara-Szellner Vorsitzende des DFD Arad und Adelheid Simon, Geschäftsführerin des DFDA. Musik machte eine Blaskapelle aus Nadlak.
16.05.2026. Interimspremier Ilie Bolojan hat Temeswar besucht und dabei politische und administrative Gespräche geführt. Im Rathaus traf er mit dem Temeswarer Bürgermeister Dominic Fritz (USR) zusammen. Im Mittelpunkt standen die über den Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplan (PNRR) finanzierten Projekte der Stadt sowie die politische Abstimmung zwischen PNL und USR vor den Konsultationen mit Staatspräsident Nicusor Dan. Fritz erklärte nach dem Treffen, man habe über die wichtigsten Vorhaben Temeswars und deren Fortführung gesprochen.
15.05.2026. Die Stadt Temeswar ist zum „Reiseziel des Jahres 2026 in Rumänien“ gekürt worden. Die Auszeichnung wurde im Rahmen der sechsten Ausgabe des landesweiten Wettbewerbs „Reiseziel des Jahres“ verliehen, der jährlich vom Institut für Visionäre Städte organisiert wird. Neben dem Haupttitel belegte Temeswar auch den ersten Platz in der Kategorie „Inspirierende Städte“ sowie Rang zwei für die „Beste Werbung“.
14.05.2026. Blumenuhr in Temeswar soll umfassend saniert werden. Die Stadt hat einen ersten konkreten Schritt zur vollständigen Sanierung der Blumenuhr in der Nähe des Bega-Einkaufszentrums unternommen. Der Auftrag für die Ausarbeitung der Planungsunterlagen wurde an eine Arbeitsgemeinschaft vergeben. Der Vertrag hat einen Wert von rund 220.000 Lei bzw. etwa 42.000 Euro einschließlich Mehrwertsteuer. Nach Angaben der Stadtverwaltung sollen sowohl das dekorativ-funktionale Gebäude als auch das Pflanzenzifferblatt der Blumenuhr erneuert werden.
13.05.2026. Für den Bau des ersten städtischen Solarparks in Temeswar sind 13 Angebote eingegangen. Die Anlage soll im Stadtteil Freidorf, in der Nähe der Kläranlage, entstehen und einen großen Teil des Stroms für die öffentliche Beleuchtung der Stadt liefern. Das Projekt hat einen geschätzten Wert von 27 Millionen Lei ohne Mehrwertsteuer. Einschließlich Mehrwertsteuer beläuft sich die Investition auf rund 32,7 Millionen Lei, umgerechnet etwa
6,3 Millionen Euro.
11.05.2026. Die erste Vorstandssitzung des Demokratischen Forums der Deutschen in Temeswar brachte am Montagabend den Großteil der Mitglieder des Gremiums im Temeswarer AMG Haus zusammen. Unter dem Vorsitz der neuen DFDT Leiterin, Beatrix Ferenc Gross, und Geschäftsführerin Dagmar Siclovan, ging es um die bessere Vermarktung der Forumsveranstaltungen, um die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und um eine bessere Kommunikation, vor allem was die Bekanntmachung von Veranstaltungen des Forums betrifft. Besprochen wurde anhand konkreter Vorschläge, wie andere Institutionen oder Organisationen in Veranstaltungen des deutschen Forums eingebunden werden können, wie diese Events bekannt gemacht werden können, damit sich möglichst viele Bürger angesprochen fühlen und wie bestehende Kreise und Ensembles neue Impulse erhalten.
07.05.2026. Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister von Karlsruhe, gern und oft gesehener Gast in der Karlsruher Partnerstadt Temeswar, hat erneut seine Verbundenheit mit der Stadt an der Bega gezeigt. Aus seiner umfangreichen Privatbibliothek hat er eine große Anzahl an Büchern – Romane, Fachliteratur zu deutscher Sprache und Grammatik, Weltliteratur aber auch Nachschlagewerke und Märchenbücher – für die deutschen Bildungsanstalten in Temeswar zur Verfügung gestellt. Bei einem kürzlich erfolgten Besuch konnte der Vorsitzende des Freundeskreises Karlsruhe Temeswar, Prof. Dr.-Ing. Franz Quint, die großzügige Spende des Karlsruher Stadtoberhauptes an Gabriela Simona Mateiu, Direktorin des deutschen Nikolaus-Lenau-Lyzeums über geben.
06.05.2026. Auf der Baustelle der künftigen Westumfahrung von Temeswar ist ein außergewöhnlicher archäologischer Fund gemacht worden. Fachleute haben dort einen Grabkomplex aus dem 6. bis 7. Jahrhundert nach Christus entdeckt, der den Awaren zugeschrieben wird. Nach Angaben der Regionaldirektion für Straßen und Brücken Temeswar weist das Grab typische Merkmale awarischer Reiterkrieger auf, die in dieser Zeit in Mittel- und Osteuropa präsent waren. Besonders auffällig ist die Bestattung eines Reiters zusammen mit seinem Pferd. Die Westumfahrung von Temeswar soll rund 13,9 Kilometer lang werden und zwei Fahrspuren pro Richtung erhalten. Die Trasse verläuft über das Gebiet der Stadt Temeswar sowie der Gemeinden Sackelhausen und Rumänisch-Sanktmichael.
05.05.2026. Vortrag im Adam-Müller-Guttenbrunn-Haus in Temeswar mit gehobenen Interesse. Es wurde eine Veranstaltung im Rahmen der Temeswarer Volkshochschule (kurz: „Volksuni“) organisiert und war dem Leben sowie dem seelsorgerischen Wirken von Bischof Dr. h.c. Augustin Pacha als Leiter der Diözese Temeswar gewidmet, wie die Pressestelle des römisch-katholischen Bistums Temeswar berichtet. Den Vortrag hielt der Diözesanarchivar Dr. Claudiu Calin, der seine Doktorarbeit zur römisch-katholischen Diözese Temeswar während der Zeit Augustin Pachas verfasst hatte. Im Laufe der Konferenz erfuhren die Anwesenden Näheres über die Eltern und die Familie von Bischof Pacha.
26.04.2026. Das Banat – mit den Kreisen Temesch, Arad und Karasch-Severin – hat den Titel „Europäische Gastronomieregion“ für das Jahr 2028 erhalten, eine Anerkennung, die weit über symbolisches Prestige hinausgeht. Tatsächlich markiert sie den Beginn eines komplexen regionalen Transformationsprozesses, in dem Gastronomie zur gemeinsamen Sprache, wirtschaftlichen Ressource und zum Instrument der Kohäsion und Touristenmagnet wird. Im Zentrum dieses Vorhabens steht das Konzept „Fusion Beyond Borders“ (Deutsch: „Fusion über Grenzen hinweg“), eine Formel, die – jenseits ihrer Marketingkraft – das Wesen einer Region einfängt, die an der Schnittstelle verschiedener Kulturen entstanden ist. „Das Banat ist ein Europa im Miniaturformat – auf einem einzigen Teller. Es ist kein erfundener Slogan, sondern eine Realität, die die Jury vor Ort selbst entdeckt hat“, sagt Simona Neumann, Generaldirektorin von Visit Timis und Projektkoordinatorin.
23.04.2026. Die Eröffnung des zweiten Teils der Ausstellung „Millennium Csanadiensis 1030–2030“ fand in der Domkirche zum Heiligen Georg am Domplatz in Temeswar statt. Im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht die Epoche der Türkenherrschaft (1552–1718). Nach dem mehrsprachigen „Veni Sancte Spiritus“ begrüßte der römisch-katholische Bischof Josef Csaba Pál die Anwesenden. Es folgten musikalische Beiträge an der Orgel, interpretiert von Domorganist Robert Bajkai Fábián. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildete der Vortrag des emeritierten Bischofs Dr. h. c. Martin Roos, vorgelesen von Dozent und Pfarrer Dr. László Bakó und Diözesanarchivar Dr. Claudiu C²lin, zur historischen Entwicklung dieser Zeit. Bischof emeritus Martin Roos ergänzte dies durch persönliche Bemerkungen zu ausgewählten Ausstellungsthemen sowie praktische Hinweise zur Besichtigung. Im Anschluss konnten die Gäste die Ausstellung frei erkunden, bevor ein Empfang im Bischofspalais den offiziellen Teil abrundete. Die Ausstellung kann voraussichtlich bis Anfang August in der Domkirche besichtigt werden.
23.04.2026. Dorin Imbrescu, Kulturmanager aus Neupetsch, ist unerwartet und im jungen Alter gestorben. Mit seiner stillen, unaufdringlichen Art, seiner Verlässlichkeit und seinem tiefen Verantwortungsgefühl hat er über Jahre hinweg das kulturelle und geistliche Leben seiner Heimat mitgeprägt. Er förderte besonders Veranstaltungen, die das banatschwäbische und berglanddeutsche Erbe hervorhoben. Mit großer Trauer nimmt die Gemeinschaft Abschied von einem Menschen, dem es mit Hingabe und Ernsthaftigkeit gelang, Veranstaltungen zu gestalten, die Menschen zusammenführten und die Erinnerung an Geschichte und Tradition wachhielten. Besonders hervorzuheben ist seine Mitwirkung bei der Organisation der 300-Jahrfeier in Neupetsch und der 250 Jahrfeier in Steierdorf 2023.
23.04.2026. Im Rahmen des „Regional Vest“ Programms wurden seit seinem Start über 400 öffentliche und private Finanzierungsverträge unterzeichnet. Diese entsprechen Investitionen von rund 1,2 Milliarden Euro an nicht rückzahlbaren EU-Mitteln für Gemeinden in der gesamten Region. Die von Regionalen Entwicklungsagentur ADR VEST unterstützten Projekte umfassen: moderne Schulen und Kindergärten; thermisch sanierte Wohnblocks; öffentlichen Nahverkehr und Radwege; die Entwicklung lebendiger urbaner Räume; Fördermöglichkeiten für lokale Unternehmen und neue Arbeitsplätze.
21.04.2026. An diesem Tag feierte man den Tag der Freundschaft zwischen Rumänien und der Bundesrepublik Deutschland. Eingeführt wurde dieser besondere Tag durch das Gesetz Nr. 79 vom 4. April 2024, auf Initiative der beiden Abgeordneten Ovidiu Victor Gant (Demokratisches Forum der Deutschen in Rumänien) und Silviu Vexler (Föderation der jüdischen Gemeinden in Rumänien). Als Grund dazu galt die Tatsache, dass am 21. April 1992 der Vertrag zwischen Rumänien und der Bundesrepublik Deutschland über freundschaftliche Zusammenarbeit und Partnerschaft in Europa unterzeichnet wurde.
21.04.2026. Die Leitung der Österreichbibliothek in Temeswar wurde von Prof. Dr. Roxana Nubert an Doz. Dr. Laura Cheie und Lektor Dr. Gabriel Kohn, beide als wissenschaftliche Betreuer, übergeben. Anwesend waren Vertreter der österreichischen Diplomatie in Rumänien.
20.04.2026. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt über das Bundesministerium des Innern auch in diesem Jahr das Projekt „Förderung von Lehrkräften im deutsch sprachigen Schulwesen Rumäniens“ mit 1.100.000 Euro. Mit dieser Förderung soll Deutsch auf muttersprachlichem Niveau an staatlichen Schulen und Bildungseinrichtungen in Rumänien gefördert und der Mangel an qualifizierten Lehrkräften verringert werden. Das Projekt zielt durch regelmäßige Fortbildung von deutschsprachigen Lehrkräften und deutschsprachige Schulbücher darauf ab, Schülerinnen und Schülern in Rumänien auch in Zukunft den Erwerb der deutschen Sprache auf muttersprachlichem Niveau zu ermöglichen. Zudem sollen deutschsprachige junge Menschen motiviert werden, eine Lehrerkarriere anzustreben.
19.04.2026. Volkstänze boten die deutschen Gruppen der „Mini Hatzfelder Pipatsche“, „Mini Billeder Heiderose“, die „Lustigen Lenauschüler“, „Enzian“ Reschitza, „Feldblumen“ Johannisfeld und als Gäste die Gruppe YLORomanii aus Warjasch. Sie beteiligten sich am Kindertanzfestival der deutschen Volkstänze, das in Hatzfeld ausgetragen wurde. Die Leitung der Tanzgruppe aus der „Lenau“ erfolgt unter der Obhut der Lehrerinnen Daniela Malanciuc, Camelia Stanescu, Iuliana Bokodi und Ghertrude Plettlinger.
19.04.2026. Der römisch-katholische Generalvikar Johann Dirschl spendete 56 Jugendlichen aus Temeswar das Firmsakrament. Die Firmspendung fand In der Pfarrkirche „Heiligstes Herz Jesu“ in der Temeswarer Elisabethstadt statt. Das feierliche Hochamt wurde von Generalvikar Johann Dirschl zelebriert. Mit ihm am Altar standen der Salvatorianerpater István Barazsuly, der Pfarrer dieser Gemeinde, der aus den USA angereiste Pfarrer Jason Stokes sowie der ständige Diakon Ed Sanders. Auch der Salvatorianer-Bruder Adrian Hafner, derzeit Student in Rom, wirkte mit und verkündete das Evangelium.
18.04.2026. Das Banat wurde offiziell zur „Europäischen Gastronomieregion 2028“ gekürt. Dies geschah Ende vergangener Woche nach dem Evaluierungsbesuch der internationalen IGCAT-Jury vor Ort. Die Jury besuchte die Region und hatte im Anschluss die Kandidatur bewertet und den astronomischen, kulturellen und gemeinschaftlichen Wert des Banats europäisch anerkannt. Die gute Neuigkeit wurde innerhalb einer Pressekonferenz am vergangenen im Haus des Temescher Kreirats, bekannt gegeben.
18.04.2026. Schülerinnen und Schüler des Nikolaus-Lenau-Lyzeums in Temeswar haben bei mehreren Landesphasen nationaler Olympiaden herausragende Ergebnisse erzielt. Sowohl im sprachlichen als auch im technologischen Bereich kehrten die Teilnehmer mit zahlreichen Preisen zurück. Bei der Landesphase der Olympiade für Deutsch als Muttersprache, die zwischen dem 15. und 18. April in Kronstadt stattfand, vertraten die Lenau-Schüler den Kreis Temesch mit großem Erfolg. Gleich drei erste Preise gingen an Lara Rotar (10. Klasse), Noah Nistorescu (12. Klasse) und Selina-Ariana Fanu (8. Klasse).
17.04.2026. Vertreterversammlung des Deutschen Regionalforums Banat: Bejamin Neurohr ist der neue Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat, stellvertretende Vorsitzende sind Dagmar Șiclovan für Temesch, Bettina Szellner-Nicoară für Arad und Erwin Josef Țigla für Karasch-Severin. Beatrix Ferencz-Gross wurde als Nachfolgerin von Edith Singer, zur neuen Vorsitzenden des Demokratischen Forums der Deutschen in Temeswar gewählt. Viel Erfolg dem Banater Team!
17.04.2026. Der inzwischen emeritierte Pfarrer Franz Ebenspanger feierte sein diamantenes Priesterjubiläum in der St.-Georgs-Kathedrale in Temeswar. Die feierliche Messe wurde vom Diözesanbischof Josef Csaba Pál geleitet, zahlreiche Priester konzelebrierten. In seiner Ansprache würdigte der Bischof den treuen Dienst des Jubilars und betonte, dass ein Leben in Hingabe an Gott auch in Zeiten der Prüfung Frucht bringt. Trotz eingeschränkter Beweglichkeit nahm Pfarrer Ebenspanger im Rollstuhl an der Feier teil. Die Predigt, gehalten von Gábor Czank, verband persönliche Erinnerungen mit dem Lebensweg des Jubilars, der seit Jahrzehnten im Glauben verwurzelt ist. Am Ende dankte Pfarrer Ebenspanger bewegt für die Anteilnahme und bat um weiteres Gebet.
14.04.2026. Die Modernisierungsarbeiten an der Kreisstraße DJ 692 zwischen Temeswar und Sanktandres sind in eine neue Phase eingetreten. Nach Angaben des Temescher Kreisrats wurde inzwischen die erste Asphaltschicht auf dem ausgebauten Abschnitt aufgebracht. Die Bauarbeiten hatten vor weniger als zwei Monaten begonnen. Seither schreitet das Projekt laut dem Kreisratsvorsitzenden Alfred Simonis (PSD) zügig voran. Sollte das derzeitige Arbeitstempo beibehalten werden, sei eine Fertigstellung noch vor dem im Vertrag vorgesehenen Termin möglich. Das Projekt sieht die Erweiterung der Straße auf vier Fahrstreifen vor. Der betroffene Abschnitt umfasst auch die Anbindung an die Nationalstraße DN69 im Bereich der Autobahnabfahrt der A1 an der Arader Straße. Neben der Verbreiterung Fahrbahn sind unter anderem Gehwege, Radwege, Entwässerungsanlagen, Kreuzungen und Kreisverkehre sowie eine neue Straßenbeleuchtung vorgesehen.
13.04.2026. Die Stadt Temeswar baut ihre Infrastruktur für Elektromobilität weiter aus. Wie die Kommunalverwaltung mitteilte, hat Bürgermeister Dominic Fritz einen Vertrag zur Erweiterung des Netzes von Ladestationen unterzeichnet. Geplant ist die Installation von 21 zusätzlichen Stationen in allen Stadtteilen.
08.04.2026. Adam Csonti langjähriges Vorstandsmitglied des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat, Vorsitzender des DFD Billed und langjähriges Mitglied im Gemeinderat Billed ist im Alter von 68 Jahren unerwartet in Temeswar verstorben. Über einen Zeitraum von 35 Jahren hat sich Adam Csonti mit großem Engagement, Verantwortungsbewusstsein und unermüdlichem Einsatz für die Belange der deutschen Gemeinschaft im Banat eingesetzt. Sein Wirken war geprägt von Hingabe, Verlässlichkeit und dem festen Willen, das kulturelle Erbe und die Identität unserer banatschwäbischen Gemeinschaft zu bewahren und zu fördern.
07.04.2026. Neugestaltung in Temeswar – für uns Banater Schwaben kehren Erinnerungen zurück. Vom Hauptgebäude der früheren Textilfabrik „1 Iunie“ in der Temeswarer Fabrikstadt steht nur noch ein Rest. Der Abriss des größten Baus auf dem Gelände ist inzwischen weit fortgeschritten. Auf Schautafeln vor dem Areal wird die Maßnahme als Teil eines neuen Immobilienprojekts ausgewiesen. Die heute unter dem Namen „1 Iunie“ bekannte ehemalige Textilfabrik wurde 1925 als „Fabrica de Ciorapi Florida“ von den jüdischen Industriellen Géza Pollák und David Hünsch gegründet. 1941 wurde das Unternehmen rumänisiert und von Iuliu Mihailovici übernommen. 1948 wurde es verstaatlicht. 1963 änderte das Ministerium für Leichtindustrie den Namen in „Fabrica de Tricotaje 1 Iunie“. Hergestellt wurden vor allem Kleidungsstücke für Neugeborene und Kleinkinder. Mitte der 1980er Jahre beschäftigte der Staatsbetrieb rund 4000 Arbeitnehmer.
Der Fall erinnert an andere frühere Fabrikareale in Temeswar. Auf dem Gelände der ehemaligen ILSA Fabrik entstand in den vergangenen Jahren das heutige ISHO-Quartier. Die frühere Wollfabrik ILSA war einst einer der größten Arbeitgeber der Stadt; heute ist das Areal mit Wohn-, Büro- und Freizeitnutzungen fast vollständig neu überbaut. Andere große Industrieanlagen stehen weiter leer, etwa Teile von AEM und Mecatim, während UMT zumindest teilweise noch genutzt wird. Die frühere Spumotim-Fabrik für Schaumstoffe wurde 2025 abgetragen; das Areal soll mit Wohnhäusern bebaut werden. Auf dem Gelände der längst verschwundenen Schokoladen- und Süßwarenfabrik Kandia in der Josefstadt soll demnächst der Bau einer weiteren Lidl Filiale beginnen.
02.04.2026. Die West Universität Temeswar geht aktiv gegen die Verbreitung von Falschnachrichten vor. Unter dem Titel „Fake News Busters“ (Deutsch: Fake News-Bekämpfer) hat die Fakultät für Regierungs- und Kommunikationswissenschaften eine Initiative gestartet, die sich gezielt an junge Menschen richtet. Ziel ist es, die Medienkompetenz und das kritische Denken in einer Zeit zu stärken, in der digitale Informationen schneller zirkulieren als je zuvor und die Grenze zwischen Wahrheit und Manipulation zunehmend verschwimmt. In zahlreichen Schulen in Temeswar sowie in den Landeskreisen Temesch, Arad, Karasch-Severin und Hunedoara werden interaktive Sitzungen und Workshops stattfinden.
Quelle: Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, Radio Temeswar, Dioecesis Timisoarensis, DFDR sowie Berichterstatter unserer HOG.