Jahrgang 1955

Klassentreffen 2021 trotz Corona

Zwölf Kameradinnen und Kameraden des Jahrganges 1955 verweilten am 21. November 2021 ab 18 Uhr vor den Bildschirmen. Teilweise lauschten auch die Partnerinnen und Partner der Gesellschaft.
Seit der Emigration in den 80er-Jahren nach Deutschland ist es schon lange her; und seit dem letzten gemeinsamen Schulbankdrücken im Jahre 1970 sind mittlerweile schon 52 Jahre verstrichen. Deshalb bekundeten einige Bereitwillige schon im Vorfeld ihre Vorfreude zu diesem Event. Rückmeldungen wie „die Freude ist groß und ich bin sehr neugierig auf die Kameraden“ oder „ich freue mich auf das Treffen, ich denke, es werden einige Erinnerungen wach, (…) ich bin quasi schon in den Startlöchern und gespannt, wer da mitmacht“ ermunterten unsere gemeinsame Absicht.
Nun loggten an jenem Abend die Teilnehmer: Anneliese Heib (geb. Klein), Anneliese Lay (geb. Noll), Ewald Steinbrunn, Maria Herbei, Gerlinde Halmer (geb. Gorjup), Alfred Helfenbein, Johann Janzer, Johann Schulz, Heinrich Weber, Magdalena Mutsch (geb. Klein), Heinrich Thernes und Katharina Schulz (geb. Zimmer) – übrigens nicht auf dem Bild – sich der Reihe nach ein.

Das Tool vermittelte der Sanktandreser HOG-Vorstand. Heidrun Till, unsere Webadministratorin war zur Stelle, um ja alle angekündigten einstigen Schulkollegen mit ins Boot zu nehmen.
Tatsächlich haben einige Damen und Herren sich beim ersten Anblick nicht mehr erkannt. Wir sind eben älter geworden, aber der Humor und die Erzählbereitschaft sind nach wie vor vorhanden. Vorstellen musste sich gewiss niemand. Die Namen waren nämlich im Meetings-Bild eingeblendet und verrieten dadurch die Anwesenden.
Zunächst erläuterte ich den Sinn eines Jahrgangstreffens, wenn es diesmal auch nur virtuell war. Im Anschluss versuchte ich in einem Willkommensgruß alphabetisch und reimend alle Klassenkameradinnen und Klassenkameraden des Jahrgangs 1955, die in Sanktandres die Schule besuchten, aufzulisten. Acht Kolleginnen und Kollegen vermissten wir. Christian Billinger, Juliane Helfenbein (geb. Kirsch), Nikolaus Kesselgruber, Walter Kesselgruber, Anton Majorschi, Barbara Mayer (geb. Bisch), Johann Reiter und Mariechen Tillinger hat der Tod viel zu früh aus unserer Mitte gerissen. Für die Verstorbenen legten wir eine Schweigeminute ein.
Jeder Teilnehmer erzählte von seinem eigenen durchschrittenen Leben. Die Höhen und Tiefen jedes Einzelnen kamen zur Aussprache. Die Schulzeit wurde ohne langes Überlegen aufgearbeitet. Auf unser Wiedersehen und für das Erlebte in den 66 Jahren unseres Lebens stießen wir mit dem bereitgestellten Sekt an. Wir sind alle schon in den wohlverdienten Ruhestand getreten und wünschten uns gegenseitig noch viele schöne Jahre.
Die Zeit verging wie im Fluge. Zufriedene Gesichter blickten in die Runde. Nach diesem erfreulichen Treffen und nach drei Stunden Plaudern beschlossen wir – weil es so schön war – uns im Frühling 2022 erneut zu sehen.
So trotzte der Sanktandreser Jahrgang 1955 dem hartnäckigen Virus im zweiten Corona-Jahr (2021).

                                                                                                                Hans Janzer

Unser Ziel: Nie aus den Augen verlieren

Der Lenz ließ nicht lange auf sich warten. Am 3. April 2022 punkt 19 Uhr loggten sich über das Jitsi-Tool 13 ehemalige Klassenkolleginnen und Kollegen des Jahrgangs 1955 zu einem fest geplanten Online-Treffen ein. An diesem fast 3-stündigen Treffen beteiligten sich (von links nach rechts oben): Hans Janzer, Maria Herbei, Linde Halmer *Gorjup, Kathi Schulz *Zimmer, Hans Schulz, Anneliese Lay *Noll; (von links nach rechts unten): Jakob Lang, Heinrich Thernes, Käthe Zimmer *Zornek, Fred Helfenbein, Matthias Hinterholz, Leni Mutsch *Klein und Ewald Steinbrunn. Da teilweise die Partner, Kinder und Enkeln auch zur Runde dazustießen, konnten wir mehr als 20 Personen begrüßen. Wir plauderten von der Vergangenheit und von der heutigen Zeit. Was wird uns wohl die Zukunft bringen?
Am Andreser Treffen im Oktober d. J. würden wir gerne gemeinsam an einem sogenannten Jahrgangstisch wieder zusammen sein. So Gott will. Dann werden wir wieder ein bisschen mehr voneinander wissen…


Die Schulzeit 1962 – 1970

„Was man in der Wiege gelernt hat, das hält auch im Alter noch vor“

aus Spanien