Über dem Land Bayern herrschten nun mal wieder herrliche Sommergefühle; und wie bereits üblich, treffen sich in dieser Jahreszeit die Sanktandreser Kartenliebhaber zum traditionellen “Fuchse”. Dass diese Tradition aus dem Banat auch in der neuen Heimat fruchtet, zeigt die rege Teilnahme der Andreser “Fuchse-Spieler” in diesem Sommer 2026.
Kein Weg war den angereisten Teilnehmern zu weit.

Am Freitagnachmittag trafen die Teilnehmer nach und nach im Landheim ein. Der HOG-Vorsitzende begrüßte die Kartenspieler und wünschte ihnen eine gute Hand zum Gewinnen beim Spielen. Ein Gewinn war es allemal, sobald unsere Gemeinschaft durch diese Tradition wieder wahrhaftig aufblühte.

Nach der Begrüßung im Hof des Landheims wurde in der Küche angestoßen. Der Anfang war getan.
Jede Person fand in der Herberge ihren Platz zum Übernachten. Jedem war bewusst, dass die nächsten zwei Nächte ziemlich kurz zu überwinden sind. Man beabsichtigte, andere Sachen wie Karten- und Tablespielen (Backgammon) in den Vordergrund zu stellen.
Eine Feststellung: Wir zählten 7 Personen mit dem Namen Hans und 12 Altgässer waren bereit, an diesem Wochenende ihr Bestes zu geben.
Nun wurde das Mitgebrachte ausgepackt. Banater Kipfeln, Pogatschen, Salzstangen schmückten den Küchentisch. Ein Laib selbstgebackenes Brot von Ramona und Hans Böhmer mit der eingeritzten Kruste und der Inschrift FUCHSE kam zum Vorschein.
Als die ersten Gespräche im Gang waren, haben andere bereits ans Grillen gedacht. Sigi Heich brachte wieder leckere Sachen zum Grillen mit. Er und Tomi Heinrich zündeten termingerecht das Feuer im Hof der Landheimanlage. Andere stellten die Biertische und die Bänke auf. Zu den “Mici”, Schmetterlingsteaks und Nürnberger Würstchen durften die Beilagen wie banatschwäbischer Kartoffelsalat, Nudelsalat und Gemüsesalat nicht fehlen.
Die Abendsonne tätschelte die oberbayerische Region und somit auch Endlhausen. Und die Sanktandreser Gemeinschaft genoss ein leckeres Abendessen.
Alle waren sich an diesem Sommerabend völlig einig: „In der Küche wird nicht nur gekocht, sondern auch gelacht, geträumt und gelebt.“
Jetzt geht’s los!
Hunger und Durst waren gestillt. In zwei Räumen flutschten die Karten über die Tische. Drei Kartenpartien zu je sechs Mannen formten sich. “Kuntra”, “Rad” und “Plinne” beherrschten das Wohlbefinden der Gemeinschaft.
Samstag in der Früh nach dem festlichen Frühstückstisch entschlossen sich die “Sportlichen” noch, eine Wanderung am Rande des Dorfes zu unternehmen.
Anschließend wurde nonstop “g’fuchst.”
Eine Unterbrechung gab es dann doch noch. Die Frau des Hauses bereitete uns einen deftigen Schweinebraten mit Knödeln und Krautsalat zu. Dann bestimmte der Eichel-Ober das Geschehen.
Uns allen wurde bewusst: “Klassische Gesellschaftsspiele haben ja mit sozialem Miteinander zu tun. Man spielt, um mit anderen Menschen eine schöne Zeit zu verbringen und Spaß zu haben.”
Auch dieses Mal stellte sich die “Fuchse-Gesellschaft für ein Gruppenfoto auf.
Weil es so schön war: Auf Wunsch der Anwesenden wurde das 7. Kartenturnier der Sanktandreser Kartenspieler bereits jetzt schon festgelegt. Zwischen dem 16. und 18. Juli 2027 treffen wir uns wieder in Endlhausen. FUCHSE ist für die Sanktandreser auch hier in Deutschland eindeutig zur Tradition geworden. Uns allen ist bewusst: “Wo keine Gemeinschaft ist, da kann auch keine Freundschaft sein.”











