Mittwoch, 21. Oktober – Weiterreise nach Curitiba und ein Hauch von Schwarzwald

Nach den erlebnisreichen Tagen in Foz do Iguaçu konnten wir den Morgen heute etwas gemütlicher angehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir zum Flughafen. Unser nächstes Ziel war Curitiba, die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Paraná.

Dort angekommen, wurden wir bereits von unserem deutschsprachigen Reiseleiter Lucas erwartet, der uns zum Hotel Deville brachte. Nach dem Einchecken machten wir uns gleich auf, die Stadt ein wenig zu erkunden.

Bei unserem Stadtbummel entdeckten wir einiges Vertraute: Auch hier gab es die kunstvoll gemusterten Gehwege, wie wir sie bereits aus Rio kannten. In der Innenstadt fielen uns außerdem zahlreiche Wahlkampfplakate auf, die das Stadtbild prägten. Wir besuchten eine Kirche und schlenderten anschließend weiter durch die Straßen vorbei an schönen Kolonialbauten, aber auch an weniger schönen Hochhäusern.

Ganz unverhofft landeten wir schließlich in der deutschen Kneipe „Da Alemão“, einer Schwarzwaldkneipe. Na, wenn das kein Grund für eine kleine Einkehr war! Ein Stück deutsche Gemütlichkeit mitten in Brasilien – da konnten wir natürlich nicht einfach vorbeigehen.

Eine weitere interessante Entdeckung wartete in der Nähe der großen Kirche auf uns: Auf einer Wandmalerei wurde an ein ganz besonderes Ereignis erinnert. Im Jahr 1936 war ein Zeppelin (LZ 129 „Hindenburg“) über Curitiba geflogen! Auch hier begegnete uns also wieder ein Stück Luftfahrtgeschichte, das uns Andreser schon seit über einem Jahr fasziniert…

Nach den vielen Eindrücken des Tages ließen wir den Abend gemütlich beim gemeinsamen Abendessen ausklingen.