HDO eine Kultur-, Bildungs- und Begegnungseinrichtung

Das Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München ist eine Kultur-, Bildungs- und Begegnungseinrichtung des Freistaates Bayern zu Geschichte und Kultur der deutschen aus dem östlichen und südöstlichen Europa. Es versteht sich als europäisches Forum, auf dem die gesamte Geschichte und Kultur des vielsprachigen und multikulturellen östlichen Europa in den Blickwinkel gerückt ist.

Dazu organisiert es zahlreiche Veranstaltungen im Bereich Kultur und Bildung, unter anderem (Wander-)Ausstellungen, Lesungen, wissenschaftliche Vorträge, Konzerte, Studientagungen und -reisen. Daneben ist es die zentrale Fördereinrichtung des Freistaates Bayern für kulturelle Förderung nach §96 BVFG.

Zum Haus gehört zudem die größte öffentliche Spezialbibliothek in Bayern zu Geschichte und Gegenwart der deutschen Siedlungsgebiete in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Das HDO ist eine nachgeordnete Behörde des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.

Die Geschichte des HDO beginnt in den 1960er Jahren, doch erste Initiativen, ein solches Haus in Bayern zu gründen, gehen zurück bis in die frühen 50er Jahre. 1963 brachte man in den 5. Bayerischen Landtag den Antrag zur Errichtung eines “Ostdeutschen Hauses” in München ein. Ein Jahr später wurde dieser Antrag fast einstimmig im Landtag angenommen. Diese parteiübergreifende Zustimmung zeigt die Wichtigkeit des Projektes in dieser Zeit.

Als Standort für das HDO wurde 1969 das ehemalige Bezirksamt München (vor 1803: Benediktinerinnen-Kloster) auf dem Lilienberg festgelegt. Nach Renovierungsarbeiten des Gebäudes folgte im April 1970 die “Verordnung über die Errichtung eines Hauses des Deutschen Ostens” und im September desselben Jahres die feierliche Eröffnung durch Ministerpräsident Dr. Alfons Goppel.
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HAUS DES DEUTSCHEN OSTENS
Am Lilienberg 5
81669 München
Telefon: 089/449993-0
poststelle@hdo.bayern.de
www.hdo.bayern.de

2020 feierte das HDO sein 50jähriges Jubiläum

Zur Tradition des Hauses des Deutschen Ostens gehört seit 50 Jahren die Pflege und Weiterentwicklung des musikalischen Erbes der Deutschen aus dem östlichen Europa.
Für das Jubiläumskonzert hat das HDO daher ein Programm angeboten, das die Tradition aufgreift und in einer modernen musikalischen Sprache fortführt.
Das Musikprojekt CROSSING LIFE LINES ist dafür ein Musterbeispiel.

Da die Corona-Pandemie es unmöglich machte, das Konzert live vor Publikum und Ehrengästen aus Politik, Kultur, Verbänden und dem konsularischen Corps zu veranstalten, wurde diese DVD produziert.

Das Konzert stand unter der Schirmherrschaft der Bayerischen Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Carolina Trautner, die als Mitglied der Bayerischen Staatsregierung für das Haus des Deutschen Ostens zuständig ist.

Hierzu ein kurzer Ausschnitt (DVD) ihres Grußwortes zur Jubilarfeier des Hauses.

Empfohlene Veranstaltungen September – Dezember 2022

Ausstellung
METAMODERN GROTESK. Digitale Kunst von Alfred Stoll
Ausstellungszeitraum: 14. September bis 28. Oktober 2022
Ausstellungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10.00 bis 20.00 Uhr (werktags)
Ausstellungseröffnung: Dienstag, 13. September 2022, 18.00 Uhr
Zur Ausstellungseröffnung spricht der Künstler Alfred Stoll (Nürnberg)
Musikalische Darbietung: Rosetta Schade (Harfe), Hamburg

Metamodern Grotesk ist ein aktueller Kunst- und Designstil. Alfred Stoll interagiert mit Kunstobjekten in klassischen, digitalen und Augmented- und Mixed-Reality-Formaten. In seinen Bildern und Collagen verwendet er keine analogen Werkzeuge wie Pinsel und Leinwand. Stattdessen besteht sein Schaffensprozess aus einer Kombination von Techniken, die die neuen Medien ermöglichen: Farbumkehrung, Doppelbelichtung, Verzerrung, mehrfache Überlagerung, Stilisierung, Motion, Videocollage etc. 

Traditionen
HERBSTFEST DER GASTSTÄTTE im HDO
Veranstaltungsort: Adalbert-Stifter-Saal und Terrasse im Sudetendeutschen Haus, Hochstraße 8, 81669 München
Veranstaltungsbeginn: Freitag, 16. September 2022, 16.00 Uhr
In Kooperation mit: Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen e.V. und Kreisverband München des Bundes der Vertriebenen (BdV), Landesverband Bayern

Es steht für die Tradition von Gemeinschaft und Geselligkeit unter den Deutschen im östlichen Europa – das „Herbstfest“, das das HDO seit 2016, immer am letzten Freitag vor dem Oktoberfest, veranstaltet. Vertreter landsmannschaftlicher Gruppen, die an diesem Abend zusammenkommen, tragen deutsche Trachten aus Schlesien und Pommern, Böhmen und Mähren, Siebenbürgen und dem Banat.

Studienreise 5.10. – 6.10.2022
Dem religiösen Erbe des „Deutschen Ostens“ auf der Spur: Das Kloster der Deutschordensschwestern St. Nikola in Passau und die Benediktinerabtei Kloster Rohr.
Die Reise findet auf Initiative des Vereins der Förderer des Hauses des Deutschen Ostens in München e.V. und in Kooperation mit der Sudetendeutschen Heimatpflege statt.
Leitung: Professor Dr. Andreas Otto Weber (Foto), Direktor des Hauses des Deutschen Ostens, München, und Christina Meinusch M.A., Heimatpflegerin der Sudetendeutschen.

Literatur-Brunch
FRAUEN SCHREIBEN GESCHICHTE(N) II: Puchianu, Kondrat, Link
Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München
Veranstaltungsbeginn: Sonntag, 16. Oktober 2022, 11.00 Uhr
Musikalische Begleitung: Gergely Szurgyi (Gitarre)
In Kooperation mit: danube books Verlag, Kulturwerk der Banater Schwaben e.V. und Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen e.V.

Die Themen der drei o. g. Autorinnen sind in den multikulturellen und mehrsprachigen Geschichts-, Kultur- und Sprachräumen Südosteuropas angesiedelt. Kristiane Kondrat nimmt in der deutschsprachigen Literatur aus dem Banat eine Sonderstellung ein: im Mittelpunkt ihres Werks, das u.a. ihre „Schubladen-Texte“ aus der Zeit der kommunistischen Literatur in Rumänien verarbeitet, steht das Thema der „existenziellen Unbehaustheit des Menschen“ („Spiegelungen“), das sie, sich an der Grenze zwischen Realität und Fiktion bewegend, in surrealen Bildern poetisch aufarbeitet.

Filmsoirée
“VERSCHLEPPT – DAS SCHICKSAL DER ZIVILEN DEUTSCHEN ZWANGSARBEITER”
Veranstaltungsbeginn: Donnerstag, 8. Dezember 2022, 19.00 Uhr
Teilnehmer: Alexander Landsberger (München), Adam Zirk (Biberach an der Riß, angefragt), Helga Mühlhaus (Berlin, angefragt)
Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München
In Kooperation mit: Kulturwerk der Banater Schwaben e.V.

Ihr Leiden begann mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs: Mindestens 450.000 deutsche Zivilisten wurden ab 1945 zur Zwangsarbeit in die UdSSR verschleppt. Weitere, mutmaßlich Hunderttausende, waren in Arbeitslagern in der Tschechoslowakei, in Ungarn, Rumänien, Polen und anderen Staaten inhaftiert. Genaue Zahlen liegen bis heute nicht vor. Rechtlos und jahrelang getrennt von ihren Familien, wurden sie nicht selten das Ziel von Rache. Die Dokumentation von Alexander Landsberger klärt über die historischen Hintergründe auf und beleuchtet exemplarisch das Leben zweier Zeitzeugen, deren Schicksal lange wenig Gehör fand.

Konzert
DAS DUO JOST COSTA. Benefiz-Klarvierkonzert zugunsten der Ukraine
Veranstaltungsbeginn: Donnerstag, 15. Dezember 2022, 19.00 Uhr
Künstler: Duo Jost Costa (Stuttgart)
Moderation: Professor Dr. Joachim Kremer (Stuttgart)
Veranstaltungsort: Adalbert-Stifter-Saal im Sudetendeutschen Haus, Hochstraße 8, 81669 München
Schirmherrin: Ulrike Scharf, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales
In Kooperation mit: Kulturreferat für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein e.V. und Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der LMU München

Beispiele von stattgefundenen Veranstaltungen in den letzten Jahren

Vortrag: Johannes Künzig und das Banat
Ethnographische Forschung im östlichen Europa
Referent: Kevin Back (München)
In Kooperation mit: Kulturwerk Banater Schwaben e.V. Bayern

Der aus Baden stammende Volkskundler Johannes Künzig (1897–1982), ist eine Person, dessen Leben und Werk viele Fragen aufwerfen. Referent Back berichtete ausführlich über das Leben und Wirken – auch über die dunklen Zeiten – dieses Forschers. In den 1930er-Jahren begann Künzig, ausgehend von süddeutschen Auswanderern, die Erforschung der Traditionen und Überlieferungen der Deutschen im östlichen Europa, unter anderem im Banat. Dabei wurden mündliche Überlieferungen, Volkslieder und -tänze aufgezeichnet und auch fotografische Dokumentationen angefertigt. Als Ergebnis dieser Reisen entstanden zahlreiche Veröffentlichungen, Tonaufnahmen und Filme.

Kevin Back wurde 1993 in Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg) geboren und wuchs dort in einer banatschwäbischen Familie auf. Er studierte Neuere Geschichte und Politikwissenschaft in Freiburg/Br. und arbeitete während seines Studiums am dortigen Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE). Zu seinen Aufgaben gehörte unter anderem die Vorsortierung des Nachlasses des Institutsgründers Johannes Künzig.
Seit 2021 ist Kevin Back als Kulturreferent beim Kulturwerk Banater Schwaben e.V. in München tätig.

Charlotte Knobloch privat
Teilnehmer: Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern; Christian Knauer, Landesvorsitzender des BdV Bayern; Professor Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens, München

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Ehrenbürgerin der Stadt München, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten Deutschlands. Als Kind von einer Katholikin in einem fränkischen Dorf versteckt, entkam sie der Verfolgung der Juden durch die Nationalsozialisten und konnte 1945 mit ihrem Vater, der die Shoah als Zwangsarbeiter überlebt hatte, nach München zurückkehren. Als junger Mensch erlebte sie den Wiederaufbau ihrer zerstörten Heimatstadt, den Wiederbeginn jüdischen Gemeindelebens und auch die Aufnahme von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen. 1985 wurde sie Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, später war sie außerdem Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses und Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland. 2010 erhielt sie die höchste zivile Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland, das Große Verdienstkreuz mit Stern.

Im Gespräch mit dem Landesvorsitzenden des BdV, Christian Knauer, und dem Direktor des HDO, Professor Dr. Andreas Otto Weber, erzählte sie von den vielen Facetten ihres Lebens, vom Einsatz für das jüdische Gemeindezentrum ebenso wie von ihren Beobachtungen zum Umgang der angestammten bayerischen Bevölkerung mit den Heimatvertriebenen.

Buchpräsentation: Heimatlos – Friedland und die langen Schatten von Krieg und Vertreibung
Referent: Dr. Christopher Spatz
In Kooperation mit: BdV-Landesverband Bayern e.V.

HDO-Direktor Professor Dr. Andreas Otto Weber, Autor Dr. Christopher Spatz und BdV-Vizepräsident und -Landesvorsitzender Christian Knauer stellten sein Buch vor.
Foto: Susanne Habel

Im HDO zeigte Dr. Christopher Spatz Bilder aus seinem Buch, in dem es nun um das niedersächsische Grenzdurchgangslager
Friedland geht. „Ganze Heerscharen von
Heimatlosen kamen schon ab September 1945 in das Lager Friedland, als erster Station im Westen“, so Spatz.
Besonders ab 1952 und mit Höhepunkt 1955 seien es dann vor allem Spätheimkehrer aus russischer Kriegsgefangenschaft gewesen; danach zunehmend Flüchtlinge (Spätaussiedler) aus Mittel-, Ost und Südosteuropa. Dr. Christopher Spatz: „Sie kamen aus dem Kommunismus in den Kapitalismus, aus einer fremdgewordenen Heimat in eine ungewisse Zukunft.“

Symposium: Von Siegern und Verlierern – Gesellschaftlicher Wandel und Minderheitsschutz in Ungarn und Rumänien nach dem Ersten Weltkrieg

Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Otto Weber
Vortrag Prof. Dr. Gerhard Seewann: “Ungarn nach 1918”
Vortrag Dr. Florian Kührer-Wielach: “Rumänien nach 1918”
Anschließend fand eine Diskussionsrunde zu den Vorträgen statt.
Podiumsdiskussion: “Der lange Schatten des Ersten Weltkriegs. Minderheitenschutz in Ungarn, Rumänien und Deutschland” mit Dr. Bernd Fabritius (li.) und György Dalos (2. von li.) sowie den beiden Vortragenden.
Moderation: Henning Senger (in der Mitte), Hanns-Seidel-Stiftung

Erzählcafé: Patricia Erkenberg im Gespräch mit… Dr. des. Lilia Antipow

Lilia Antipow (re. im Bild) wurde 1970 in Nowokusnezk (Russland) geboren. 1990 reiste sie mit ihrer Familie in die Bundesrepublik aus. Sie studierte Slawistik, Osteuropäische Geschichte und Buch- und Bibliothekswissenschaft in Erlangen und promovierte an der Universität Bamberg mit einer Studie über den russischen Schriftsteller und reformkommunistischen Literaturpolitiker Aleksandr Tvardovskij (1910-1971). Als Historikerin, Filmkuratorin und Übersetzerin war sie an der Realisierung von Projekten und Ausstellungen sowie an der Organisation von Symposien und Workshops beteiligt, wie z.B. an der Universität Erlangen-Nürnberg, am Memorium Nürnberger Prozesse und am Filmhaus (beide Nürnberg). Von Lilia Antipow liegen zahlreiche Publikationen zur jüdischen und russischen Literatur- und Filmgeschichte, zur Geschichte des russischen Theaters, zum Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess sowie zur Geschichte und Ethnographie der Deutschen aus Russland vor. Im Haus des Deutschen Osten leitet sie seit September 2018 das Sachgebiet Medien-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und die Bibliothek.
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Kontakt Bibliothek HDO
Tel: 089/44 99 93-202
E-Mail: bibliothek(at)hdo.bayern.de

Die HOG Sanktandres hat gesorgt, dass mehrere Publikationen wie die Sanktandreser Heimatblätter, Familienbücher, das Heimatbuch sowie sämtliche Vereinsblätter im Archiv dieses Hauses abgelegt wurden.

Lesung: “Abstufungen dreier Nuancen in Grau”
Referentin: Kristiane Kondrat (Augsburg)
Moderation: Thomas Zehender, Verlagsinhaber danube books (Ulm)
In Kooperation mit: Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) e.V. und danube books Verlag

Am 16. Juli 1974 veröffentlichte die aus Reschitza stammende, damals 28 Jahre alte Autorin Aloisia Bohn, alias Kristiane Kondrat, im Feuilleton der F.A.Z. ihr 13 Zeilen langes Gedicht „Ohne Beschluss“. Es ist ein Gedicht über den Wunsch nach Freiheit.
Im Roman mit dem langen Titel „Abstufung dreierlei Nuancen von Grau“ schildert eine Erzählerin ihre Erfahrung mit einer Flucht und der sie begleitenden Angst.
Das Buch ist eine andauernde Reflexion über das Leben und eine Vision, wie dieses Leben sein könnte, vermischt mit der Erinnerung an früher. Dabei sind die Schilderungen über Kindheit und Jugend, über Vater und Mutter, über Freunde und die alte Stadt die schönsten im Buch, die mitreißendsten. Es sind anschauliche Bilder vom Leben einer glücklichen Familie in einem unfreien Land. Bilderwelten einer Entfremdung entstehen, ein Teil der Geschichte eines Landes (das von der Autorin nie namentlich genannt wird) durchdringt die Handlung, eine Melancholie breitet sich aus. Die alten Orte, die Menschen suchen die Erzählerin heim. Die Erinnerungen an das Banater Bergland schimmern deutlich heraus.

Verein der Förderer des Hauses des Deutschen Ostens

“Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft” Wilhelm von Humboldt (1767-1835)

Der zweite Weltkrieg ist Geschichte. Die Zeitzeugen werden immer weniger.
Nicht in Vergessenheit geraten darf jedoch das mit Krieg, Vertreibung und Flucht verbundene Leid von Menschen. Erinnern ist deshalb ein wichtiges Instrument gegen das Vergessen. Die Kultur und das Brauchtum, welches von Menschen aus ihrer jeweiligen alten Heimat in die neue Heimat Bayern mitgebracht wurde, ist ein immaterieller Schatz, den es zu pflegen gilt.
Der Verein der Förderer des Hauses des Deutschen Ostens e.V. unterstützt das HDO ideell sowie finanziell, u.a.

  • bei der Ausrichtung von Konzerten, Ausstellungen und geselligen Veranstaltungen;
  • bei kulturgeschichtlich orientierten Fahrten;
  • beim Schülerwettbewerb „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“;
  • bei der Herausgabe von Publikationen;
  • im Bibliotheksbereich;
  • beim Erwerb von technischem Gerät und Einrichtungsgegenständen.

Der Förderverein wirbt um Mitglieder, um der o. g. Zielsetzung gerecht zu werden.
Die Mitgliederversammlungen des Vereins bestätigen diese angestrebte Herausforderung.
Es finden auch Stammtische statt, die Geselligkeit aufkommen lassen.
Im Bild: Rede der Vorsitzende Karin Vollkommer

Bild und Text:
Haus des Deutschen Ostens München – Prof. Dr. Andreas Otto Weber
Verein der Förderer des HDO – Karin Vollkommer
HOG Sanktandres – Johann Janzer

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