Banat aktuell


Auf dieser Seite bringen wir brandaktuelle Informationen aus der Region Banat.

Banat-Infos schnell, ausführlich und kompakt sind bei RADIO TEMESWAR (Höre uns zu!) zu hören.
Die deutschsprachigen Sendungen kann man täglich um 12 Uhr (MEZ) AM 630 kHz und 18 (MEZ) FM 105,9 auch auf unserer Website HIER abrufen. Sendungen der letzten Tage können unter http://www.funkforum.net/audio/deutsch/ nachgehört werden.
Vielen Dank der Hörfunkredaktion (Astrid Weisz, Hannelore Neurohr, Adi Ardelean, Raluca Nelepcu, Tatiana Sessler, Daniel Spataru, Benny Neurohr) für die informativen und unterhaltsamen Sendungen in deutscher Sprache.
Ebenfalls aktuelle Infos (auch übers Banat) können Sie unter Allgemeine Deutsche Zeitung erfahren.

Telegramm + Telegramm + Telegramm + Telegramm

01.04.2025. Der ehemalige Torhüter Helmut Duckadam wäre heute 66 Jahre alt geworden. In seinem Heimatort Semlak soll eine Statue von Helmut Duckadam aufgestellt werden. Zur Schaffung der Statue hat die Verwaltung des “Helden von Sevilla” einen Wettbewerb ausgeschrieben. Das günstigste Angebot für die Statue liegt bei 80.000 €. Man versucht Sponsoren zu gewinnen.

29.03.2025. Mehr klassische Musik im Temeswarer Adam-Müller-Guttenbrunn-Haus, das war die Devise des DFDB-Vorsitzenden, Dr. Johann Fernbach, als er vor etwa elf Jahren dieses Amt übernahm. Sein Vorhaben hat er in diesen Jahren auch mit diversen Konzerten umgesetzt. Nun zeigte er sich selbst als Virtuose auf der Violine. Begleitet wurde er ebenfalls mit großem Können von der deutschsprachigen Musiklehrerin am Ion-Vidu-Musiklyzeum, Simona Mustetiu. Nicht unverhofft vielleicht das Konzert unter dem Titel „Musikalische Kostbarkeiten“ im AMG-Haus, just kurz vor dem 340. Jahrestag seit der Geburt von Johann Sebastian Bach (31.März 1685).

29.03.2025. Interimspräsident Ilie Bolojan hat ganz überraschend und ohne Vorabankündigung in der Presse die West-Universität Temeswar (UVT) sowie die Polytechnische Universität (UPT) besucht und anschließend die Buchmesse „Bookfest“ im Ausstellungs- und Geschäftszentrum CRAFT besichtigt. Als Absolvent der Fakultät für Maschinenbau dieser Hochschule betonte Bolojan seine enge Verbundenheit mit seiner Alma Mater. Im Rahmen der präsidialen Visite bekräftigte der Rektor der Polytechnischen Universität Temeswar, Florin Dragan, wie sehr die Hochschule die Unterstützung durch Bolojan schätze. Der Präsident zeige damit, dass die Staatsführung den Austausch mit dem akademischen Umfeld bewusst suche und aktiv fördere.

29.03.2025. Der junge Regisseur Lucas Neagu aus Temeswar ist für die renommierten Gopo-Filmpreise in der Kategorie „Junge Hoffnung“ nominiert worden. Mit seinem beeindruckenden Film „Timing“ hat er nicht nur die Jury der Gopos begeistert, sondern auch auf internationalen Filmfestivals in Girona und Madrid für Aufsehen gesorgt. Seine unabhängige Produktion widmet sich aktuellen Themen wie Angst, Depression und den Herausforderungen der Generation Z.
Die DSTT-Schauspielerin Olga Török ist für die Gopo-Preisverleihung 2025 in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ für ihre Rolle als Clara in dem gleichnamigen Film des Regisseurs und Produzenten Sabin Dorohoi nominiert.

29.03.2025. Das Roboter-Team CSH des Carmen-Sylva-Nationalkollegs hat sich für die FIRST Tech Challenge Weltmeisterschaft qualifiziert, die vom bis 16. April in Houston, Texas stattfindet. Die talentierten jungen Temeswarer erzielten beim FIRST Tech Challenge Nationalwettbewerb hervorragende Ergebnisse und sicherten sich so einen der fünf begehrten Startplätze für das internationale Finale. Insgesamt 213 Teams nahmen an dem rumänischen Wettbewerb teil, von denen nur fünf den Sprung zur Weltmeisterschaft schafften. Um die Teilnahme der talentierten Jugendlichen zu ermöglichen, haben der Kreisrat Temesch und die Temeswarer Stadtverwaltung insgesamt 370.000 Lei (etwa 74.000 €) zur Verfügung gestellt.

28.03.2025. Der Temeswarer Stadtrat genehmigt den Flächennutzungsplan (PUZ) für das künftige Museum des antikommunistischen Kampfes. Dies ist ein äußerst wichtiger Schritt für das Museum, das im ehemaligen Haus der Stadtkommandantur von Temeswar eingerichtet werden soll. Das Projekt hat die Abstimmung der Gemeinderäte ohne Probleme bestanden. Das künftige Museum wird im Innenhof des ehemaligen Hauptquartiers der Militärgarnison am Freiheitsplatz eingerichtet.

28.03.2025. Die Temeswarer Stadtverwaltung plant für das Jahr 2025 acht neue Finanzierungsprogramme zur Unterstützung kultureller Initiativen. Die Programme werden vom städtischen Zentrum für Projekte verwaltet und belaufen sich auf ein Gesamtvolumen von über 3,3 Millionen Euro. Die acht Programme tragen die Namen „Mobilitäten“, „Kultur in der Gegenwart“, „Temeswar – Obiectiv Cinema“, „Jugend in Aktion“, „Energie! Kreativstipendien“, „Kreative Schulen“, „Meilensteine in der Kultur“ sowie „Fonds für kulturelle Notwendigkeiten“.

28.03.2025. Ab dem 1. Juni 2025 wird Großwardein/Oradea mit einer direkten Flugverbindung nach München an das internationale Streckennetz der Lufthansa angebunden. Dreimal wöchentlich startet ein Bombardier CRJ 900 von Lufthansa CityLine Richtung Deutschland und bietet damit Reisenden aus der Region eine neue, schnelle Anbindung an einen der wichtigsten Luftfahrtdrehkreuze Europas.

26.03.2025. Die orthodoxe Holzkirche im Temeswarer Dorfmuseum ist einem verheerenden Brand zum Opfer gefallen. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte das aus Holz gebaute Gotteshaus aus dem 18. Jahrhundert nicht gerettet werden und wurde bis auf die Grundmauern zerstört. Es gab keine Todesopfer oder Verletzte. Ein überhitztes Stromkabel hat den verheerenden Brand ausgelöst.

26.03.2025. Ein besonderer Vertrauensvorschuss gegenüber der rumäniendeutschen Minderheit scheint in Rumänien geschwunden zu sein. Diese Enttäuschung über einen Präsidenten, der einst als Hoffnungsträger galt, ist zurzeit in Rumänien nicht zu übersehen. Die von Übergangspräsident Ilie Bolojan angestoßenen Enthüllungen über die horrenden Flugkosten des ehemaligen Präsidenten Klaus Johannis werfen ein grelles Licht auf dessen Amtsführung. Über 113 Millionen Lei (etwa 23 Millionen Euro) sollen zwischen 2015 und 2025 allein für Flüge aufgewendet worden sein – Übernachtungen und sonstige Ausgaben nicht mitgerechnet. Für ein Land mit Rumäniens Herausforderungen wirkt diese Summe unverhältnismäßig.

25.03.2025. Der Stadtrat von Arad hat den größten Haushalt in der Geschichte der Stadt verabschiedet. Der Etat beläuft sich auf über 1,4 Milliarden Lei und wurde mit klaren Prioritäten in den Bereichen Bildung, Energie, Verkehr und Sport beschlossen. Laut dem Arader Bürgermeister, Călin Bibarţ, resultiert der Rekordhaushalt nicht aus Steuer- und Abgabenerhöhungen, sondern aus erheblichen Zuwendungen aus EU-Fonds. „Es ist der größte Haushalt, nicht aufgrund höherer Steuern, sondern dank der erfolgreichen Akquise von EU-Fördermitteln.”

23.03.2025. Mit einem niveauvollen Konzert feierte der Pro-Bartok-Verein im Großsanktnikolauser Nako-Schloss den 144. Geburtstag des Komponisten. An den beiden Bartók-Denkmälern wurden Kränze niedergelegt, bevor der Pianist Csaba Király Werke von Scarlatti, Liszt, Chopin, und natürlich Bartók zum Besten gab. Unterstützt wurde die Veranstaltung von dem Großsanktnikolauser Bürgermeisteramt und dem städtischen Kulturheim.

22.03.2025. Das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) hat dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Dr. Peer Gebauer die Goldene Ehrennadel für besondere Verdienste um die deutsche Minderheit verliehen. Es handelt sich dabei um die höchste Auszeichnung der deutschen Minderheit in Rumänien. An den Heimattagen der Banater Deutschen 2025 (13.6. bis 15.6.) wird dem Botschafter Deutschlands in Bukarest, Dr. Peer Gebauer, die Ehrennadel in Gold des DFDB verliehen.

21.03.2025. Die Babeș-Bolyai-Universität (BBU) ehrte den Historiker Prof. Dr. Rudolf Gräf. „Die fachlichen, sozialen und menschlichen Verdienste von Professor Gräf sind kaum zu ermessen, und seine Arbeit geht unvermindert und ununterbrochen weiter, wobei er nach wie vor die Multikulturalität, den europäischen Gedanken, die Verständigung und das Verständnis der Geschichte und ihrer zeitgenössischen Auswirkungen sowie das Studium auf Deutsch fördert“. Mit diesen Worten schloss Doz. Dr. Lorand Madly von der Klausenburger BBU seine Laudatio auf Professor Dr. Rudolf Gräf ab. Die Universität hatte nämlich eine Feier für Professor Gräf organisiert – nachträglich, denn der Leiter des Forschungsinstituts für Geisteswissenschaften in Hermannstadt hatte bereits am 26. Januar seinen 70-jährigen Geburtstag gefeiert.

21.03.2025. Die Vertreterversammlung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) trat zu einer ordentlichen Tagung zusammen. Dr. Paul Jürgen Porr wurde in das Amt des Vorsitzenden des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) wiedergewählt.

21.03.2025. Das diesjährige Purim-Fest der jüdischen Gemeinde in Temeswar war ein lebendiges und farbenfrohes Ereignis, das über 300 Gäste im AMG-Haus anzog und fast drei Stunden lang andauerte. Auf der Bühne standen Menschen im Alter von 3 bis 80 Jahren, die Musik und Tanz präsentierten und Freude verbreiteten. Die deutsche Konsulin in Temeswar, Regina Lochner, der Temeswarer Bürgermeister Dominic Fritz, Vizepräfekt Deian Popov, Operndirektor Christian Rudik, und viele andere Freunde der Gemeinde feierten mit. Luciana Friedmann, die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Temeswar, zog ein Fazit im Anschluss an die Feier vom vergangenen Sonntag: „Es war ein unvergessliches Purim-Fest, das die Gemeinschaft in Temeswar zusammenbrachte und die Liebe in all ihren Formen feierte“.

20.03.2025. Der Frühling ist die beste Zeit, um die Hauptstadt des Banats zu besuchen – so wirbt die Organisation „Visit Timisoara“ mit ihrer neuen Kampagne „Temeswar in Bloom“. Diese Kampagne lädt Einheimische und Touristen dazu ein, die Stadt durch einen besonderen „Blüte-Kalender“ zu erkunden. Die beliebtesten und fotogensten Orte Temeswars sind den Einwohnern gut bekannt. Doch um auch Besuchern das blühende Stadtbild näherzubringen, hat „Visit Timisoara“ mehrere thematische Routen zusammengestellt: Sakura in Temeswar: Hier stehen die japanischen Kirschbäume und roten Pflaumenbäume im Fokus, mit der besten Besuchszeit von März bis April. Tulpen im Zentrum: Diese Route führt zu den beeindruckendsten Tulpen- und Stiefmütterchenbeeten im Stadtzentrum, wo auch duftende Narzissen und Hyazinthen wachsen, die bis April noch blühen könnten. Verzauberte Gärten: Hier erwarten Besucher eine Vielfalt an Blühpflanzen wie Tulpen, Stiefmütterchen, Magnolien, Glyzinien, Azaleen, Hortensien und Rosen. Beste Besuchszeit: März bis Mai.

19.03.2025. Die Tagung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendpastoralbüros aller zwölf römisch- und griechisch-katholischen Diözesen in Rumänien ist erfolgreich zu Ende gegangen. Die Veranstaltung, die vom 17. bis 19. März in Temeswar stattfand, wurde vom Nationalen Büro für Jugendpastoration, der römisch-katholischen Diözese Temeswar und dem Diözesanjugendzentrum Temeswar organisiert.

19.03.2025. Ein arbeitsreicher Tag für die Inspektoren des Kreisamtes für Verbraucherschutz (CJPC) des Kreises Temesch: Die Behörde führte eine umfassende Kontrollaktion in mehreren gastronomischen Betrieben der Stadt Temeswar durch. Dabei wurden insgesamt sieben Unternehmen überprüft, wobei bei vier von ihnen schwerwiegende Mängel festgestellt wurden, die eine vorübergehende Einstellung der Geschäftstätigkeit zur Folge hatten – bis zur vollständigen Behebung der Defizite. Die Inspektionen brachten eine Vielzahl an Unregelmäßigkeiten ans Licht.

19.03.2025. Die Stadt Temeswar erhält über das Energieministerium mehr als 30 Millionen Lei (ca, 6 Millionen €) aus EU-Mitteln für den Bau eines Solarparks im Stadtteil Freidorf. Das Vorhaben wird durch den Modernisierungsfonds des Ministeriums finanziert. Die Photovoltaikanlage soll rund zwei Drittel des städtischen Strombedarfs für die öffentliche Beleuchtung decken. Die derzeitigen monatlichen Kosten für die Straßenbeleuchtung belaufen sich auf etwa 1,2 Millionen Lei (ca, 240 000 €). Die eingesparten Mittel sollen für andere kommunale Projekte wie Schul- und Gehwegsanierungen, die Schaffung neuer Grünflächen oder zusätzlicher Parkplätze verwendet werden.

18.03.2025. Der erste Storch ist nun um exakt 18:53 Uhr im von Wildlife Romania überwachten Nest in Gertjanosch angekommen. Ein aufregender Moment für alle Naturliebhaber, die regelmäßig die Live-Bilder der Überwachungskamera im Kreis Temesch verfolgen. Der Vogel, der eine lange Reise aus Afrika hinter sich hat, nahm sich zunächst ein paar Minuten, um sich nach seiner Ankunft zu orientieren. Mit seinem Schnabel zupfte er einige Zweige ab und machte sich dann auf die Suche nach Nahrung. Dieser erste Besuch markiert den Beginn einer neuen Saison für das Storchenpaar, das regelmäßig in das Nest am Schornstein eines Hauses im einst schwäbischen Dorf Gertjanosch zurückkehrt.

16.03.2025. Dominic Fritz, Bürgermeister von Temeswar, hat einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Synagoge in der Fabrikstadt angekündigt. In einer Erklärung in den sozialen Medien teilte er mit, dass die Stadtverwaltung mit der jüdischen Gemeinde in einen Dialog treten werde, um die zukünftige Nutzung des vom ungarischen Architekten Lipót Baumhorn entworfenen und im Jahr1899 eingeweihten Bauwerks zu gestalten.

14.03.2025. Der interimistische Präsident Rumäniens, Ilie Bolojan, hat das Dekret zur Verleihung eines hohen Ordens an den Banater Musikwissenschaftler und Organisten Dr. Franz Metz unterzeichnet. Als Zeichen der Anerkennung für die Professionalität und das Engagement zur Förderung der weltlichen und religiösen Musik sowie für die rege Konzert- und Forschungstätigkeit in diesem Bereich in Rumänien und Mitteleuropa verleiht Präsident dem Musikforscher und Organisten Dr. Franz Metz den Orden für „Kulturelle Verdienste“ im Rang eines Kommandeurs, Kategorie B – „Musik“.

13.03.2025. Seit kurzer Zeit sind auf den Nationalstraßen im westrumänischen Kreis Temesch neue mobile Überwachungssysteme im Einsatz, die Verkehrsverstöße automatisch erfassen. Autofahrer können nun auf Basis der von diesen Geräten aufgezeichneten Bilder bestraft werden, ohne dass sie von der Polizei angehalten werden. Aktuell ist ein solches Radargerät zwischen den Ortschaften Remetea und Izvin in Betrieb.

12.03.2025. Nach fast drei Jahrzehnten des Verschwindens wurde die wertvolle Marmorbüste von Rabbi Áron Chorin wiedergefunden und in ihre Heimatstadt Arad zurückgebracht. Dieses bedeutende Kunstwerk, geschaffen vom Bildhauer Jakab Guttmann, symbolisiert die reiche Geschichte der jüdischen Gemeinde von Arad.

10.03.2025. Die Stadt Temeswar plant umfangreiche Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten an Kindergärten, Schulen und Lyzeen. In den kommenden zwei Jahren sollen dafür mehr als 40 Millionen Lei (einschl. MwSt.) bereitgestellt werden. Die Ausschreibung für die Bestimmung eines Unternehmens, das die Arbeiten durchführen wird, wurde nun offiziell eröffnet.

09.03.2025. Monsignore Andreas Straub, Erzbischöflicher Geistlicher Rat, emeritierter Visitator für die Seelsorge der Donauschwaben und der Deutschen aus Südosteuropa, ist im Alter von 88 Jahren verstorben. In einer banatschwäbischen Familie am 3. August 1936 in Neuarad, Rumänien geboren, widmete er sein Leben dem priesterlichen Dienst und der Seelsorge, insbesondere für die Donauschwaben und die Deutschen aus Südosteuropa. Msgr. Andreas Straub ist der Diözese Temeswar stets verbunden geblieben und hat Neuarad, Sanktanna, Temeswar und vor allem Maria Radna öfter besucht.
Möge Gott ihm seinen himmlischen Lohn schenken und er in Frieden ruhen!

09.03.2025. Das AMG-Haus zeigte sich erneut als lebendiger Kulturraum, der Künstlern eine Plattform bietet. Kunstliebhaber, Maler und Musiker sind zur Vernissage der Ausstellung „Perspektiven” von Delia Krzyzanowska-Vulpe im Temeswarer Adam Müller-GuttenbrunnHaus zusammengekommen. Die Künstlerin vereint in ihren Werken Farbe, Emotion und Erinnerung. Dr. Johann Fernbach, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat machte zu Beginn der Vernissage eine Parallele zwischen Vulpes Malerei und der Musik vergangener Jahrhunderte – Renaissance, Klassik, Frühklassik –, Zeiten, in denen Musik Gefühle ausdrückte. So wie Debussy und Ravel Klangfarben suchten, stellte Alexander Skrjabin eine Verbindung zwischen Tonalität und Farben her.

06.03.2025. Es hat der Abriss des „Dan Paltinisanu“-Stadions in Temeswar, das einstige “1 Mai-Stadion, begonnen. Die Bulldozer ebnen derzeit die Tribünen, reißen Umkleideräume und Kassenhäuschen ab. Die Abrissarbeiten werden das ganze Jahr über andauern. Gleichzeitig haben die Planungsarbeiten für ein neues Stadion begonnen, das nach der Nationalarena in Bukarest das zweitgrößte des Landes sein wird. 2027 soll die Arena mit 32.000 Plätzen fertig sein. Das neue Stadion soll fast 167 Millionen Euro kosten. Die Mittel werden aus der Landesgesellschaft für Investitionen und aus dem Haushalt des Kreisrats Temesch bereitgestellt.

05.03.2025. Die Arader Stadtverwaltung startet zurzeit die Frühjahrsreinigungskampagne. Dabei werden Bioabfälle und Sperrmüll ohne zusätzliche Kosten für die Bürger eingesammelt. Die Kampagne läuft bis zum 11. April. „Sauberes Arad“ sei nicht nur ein Slogan, sondern eine feste Verpflichtung der Stadtverwaltung von Arad.

05.03.2025. Die Blumenuhr in der Temeswarer Stadtmitte ist derzeit lediglich ein trauriger Anblick vertrockneter Sträucher und wuchernden Unkrauts. Die Temeswarer Stadtverwaltung plante die Installation des neuen Uhrwerks und den Frühjahrsputz, bzw. die Wiederherstellung des Blumen- und Pflanzenziffernblatts an der Uhr, die einst zu den Wahrzeichen der Stadt zählte. Doch das Kulturamt des Kreises hält die Arbeiten auf, zumal davon ausgegangen wird, dass der Verfall auch die Baustruktur betrifft und eine Inbetriebnahme nicht sicher sei. Die Stadt solle eine technische Untersuchung des Gebäudes und danach möglicherweise strukturelle Instandsetzungsarbeiten veranlassen. Das Temeswarer Rathaus hätte nur den Mechanismus auswechseln und die Oberfläche mit Blumen verschönern wollen. Diese Initiative ist im Moment blockiert.

27.02.2025. In Temeswar traf sich der Verwaltungsrat der Adam-Müller-Guttenbrunn Stiftung. Auf der Tagesordnung standen 25 Punkte zur aktuellen und zukünftigen Arbeit der Stiftung. Die Stiftung ist Trägerin der deutschen Sozialeinrichtungen im Banat: Altenheime in Temeswar, Bakowa, Sanktanna, Sozialstationen in Billed und Großsanktnikolaus. Vorsitzende des Verwaltungsrates ist Erna Paler aus Temeswar. Stellvertreter sind der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat, Dr. Johann Fernbach und der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Banater Schwaben, Peter-Dietmar Leber. Direktor der Stiftung ist Helmut Weinschrott. Mit dabei waren der Stellvertretende Vorsitzende des Hilfswerks der Banater Schwaben, Jakob Lenhardt, die Verantwortliche für Kulturarbeit, Edith Singer, und Anni Weinschrott. Am Wochenende wurden die Einrichtungen in Billed, Großsanktnikolaus und Sanktanna besucht.

23.02.2025. Die Banater Berglanddeutschen beteiligten sich zum ersten Mal mit einem Kulturprogramm innerhalb der Touristik-Messe in Bukarest. In der Zeitspanne 20. bis 23. Februar fand die Rumänische Tourismusmesse – 2025 im Romexpo-Pavillon B2, Bukarest, statt. Der Kreisrat Karasch-Severin hatte auch einen eigenen Stand und in diesem Jahr lud er zum Kulturprogramm auch Vertreter der Minderheiten aus dem Banater Bergland, neben den Vertretern der Rumänen ein, so die Kroaten, Serben und die Banater Berglanddeutschen. Die Letzteren nahmen teil mit einer Fotoausstellung unter dem Titel „Deutsche Traditionen in Wolfsberg“ von Camelia Duca (Reschitza) und mit der „Intermezzo“-Musikgruppe, mit musikalischen Einlagen aus dem Banater Bergland.

21.02.2025. Die Umwandlung des Wasserturms in der Temeswarer Josefstadt in ein Kultur- und Tourismuszentrum ist zu 65 Prozent abgeschlossen. Die Investition der Stadt Temeswar befindet sich derzeit in der Phase der Innen- und Außeneinrichtung, der Montage der inneren Metallstruktur und der Wiederherstellung der Dacheindeckung.

20.02.2025. Einer Analyse der Bukarester Wirtschaftszeitung „Ziarul Financiar“ zufolge, lag der Nettodurchschnittslohn im Kreis Temesch im Monat November 2024 bei 6649 Lei, um nur 41 Lei weniger als in der Hauptstadt Bukarest. In der Westregion verdienen Arbeitnehmer in den Kreisen Arad (4724 Lei), Karasch-Severin (4325 Lei) und Hunedoara (4057 Lei) im Durchschnitt deutlich weniger als die Temescher Arbeitnehmer.

17.02.2025. Erhaltung und Schutz des bebauten Stadterbes belohnt. 84 Eigentümer von neun historischen Gebäuden in Temeswar verfügen ab sofort über eine fünfjährige Steuerbefreiung. Es geht um die Eigentümer, die 2023 ihre Altbauten auf eigene Kosten saniert haben. Diejenigen, die das Gleiche im Jahr 2024 getan haben, können ab 2025 von der Steuer befreit werden.

15.02.2025. Einer der weltweit größten Hersteller von Bremssystemen, TMD Friction, verlagert ein weiteres Werk, das er in Deutschland in Leverkusen besitzt, nach Karansebesch. Die Verlagerung des Leverkusener Werks würde mindestens 200 neue Arbeitsplätze beim größten privaten Investor in der Stadt an der Temesch bedeuten. Es ist ein Schlag für das Textar-Stammwerk in der Fixheide: Das Technikum, also ein Herzstück des Standorts, soll geschlossen und nach Rumänien verlagert werden. Angedacht ist der Umzug des Forschungs- und Entwicklungszentrums, in dem neue Bremsbeläge getestet und Innovationen gemacht werden, für das dritte Quartal 2025. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen von der Stadtverwaltung bereits vor zwei Jahren mehr als 13 Hektar Land gekauft, auf dem es neue Produktionskapazitäten errichtet.

10.02.2025. Der Siebenbürger Sachse Klaus Johannis tritt als Präsident Rumäniens zurück. Er hat seinen Rücktritt als Präsident Rumäniens angekündigt. Er erwähnte, dass er den Cotroceni-Palast am 12. Februar 2025 verlassen werde. Er erklärte, die Entscheidung erfolge im Kontext der Einleitung des Verfahrens zu seiner Suspendierung vom Amt, das im rumänischen Parlament eingeleitet wurde. Den Posten des Interimspräsidentenübernimmt gemäß der Verfassung der Vorsitzende des Senats, in diesem Fall Ilie Bolojan. Neuwahlen finden im Mai statt.

07.02.2025. Nach fast zwei Jahrzehnten des Wartens hat die Ausschreibung für die Sanierung des Hunyadi-Schlosses, des ältesten Gebäudes von Temeswar, begonnen. Die zwischen 1308 und 1315 von Karl Robert von Anjou erbaute Festung und königliche Residenz war seit 19 Jahren wegen baulicher Mängel geschlossen. Nun soll sie restauriert, strukturell gesichert und in ein modernes Museum umgewandelt werden.

06.02.2025. Der Bürgermeister von Temeswar, Dominic Fritz, hat scharfe Kritik an einer neuen Steuer geübt, die wohlhabende Städte stärker belastet. Die PSD-PNL-Mehrheit im Parlament hat eine Änderung des Haushaltsgesetzes verabschiedet, durch die Kommunen mit überdurchschnittlichen Einkommenssteuereinnahmen 15 Prozent der Differenz an den Staat abführen müssen. Für Temeswar bedeute dies einen zusätzlichen Abfluss von 13 Millionen Euro, so Dominic Fritz.
Laut Fritz liegt der nationale Durchschnitt der Einkommenssteuer pro Kopf bei 2000 Lei, während Temeswar aufgrund niedriger Arbeitslosigkeit und höherer Löhne einen Durchschnitt von 3700 Lei erreicht. „Auf die Differenz von 1.700 Lei müssen wir der Regierung eine 15-prozentige Steuer auf Arbeit für jeden Einwohner Temeswars zahlen“, kritisiert er.

03.02.2025. Der ehemalige deutsche Bundespräsident Horst Köhler ist am 1. Februar im Alter von 81 Jahren verstorben. Der Bürgermeister von Temeswar, Dominic Fritz, der sieben Jahre lang als engster Mitarbeiter Köhlers tätig war, würdigte ihn als „Mentor und Inspiration für ein ganzes Leben“. „Er war viel mehr als nur ein Chef“, erklärte Fritz in einer persönlichen Stellungnahme. Köhler habe eine außergewöhnliche Lebensgeschichte gehabt: Seine Mutter sei in Kronstadt geboren, sein Vater ein deutscher Bauer aus Bessarabien gewesen. „Im Gegensatz zu seiner Mutter sprach Köhler kein Rumänisch, abgesehen von dem Wort ´mamaliga, seinem Lieblingsessen aus der Kindheit.“ Dominic Fritz tröste sich mit dem Gedanken, dass er seinem Mentor noch sagen konnte, „wie sehr er mich beeinflusst hat und dass ich seinen Optimismus und sein Pflichtbewusstsein im Land seiner Mutter teile.“

02.02.2025. Die Sonderausstellung „Die Lichter von Caravaggio. Der Anbruch der Moderne in der europäischen Malerei, Meisterwerke aus der Sammlung Roberto Longhi“ ist noch bis zum 28. Februar im Nationalen Kunstmuseum Temeswar zu sehen. Die Ausstellung bietet eine neue Erfahrung durch kulturelle Zugänglichkeitslösungen für sehbehinderte Menschen. Die Besucher haben die Möglichkeit, mit 3D-Reproduktionen und taktilen Tafeln zu interagieren, die es ihnen ermöglichen, Kunst auf eine neue und integrative Weise zu erkunden und die klassische Wahrnehmung von Meisterwerken zu verändern.

01.02.2025. „Rolf Bossert“-Gedächtnispreis 2025. Für die 6. Auflage dieses Preises trafen bis zum Einsendeschluss am 10. Januar 2025 208 Einsendungen ein. 163 aus Deutschland, 30 aus Österreich, sechs aus der Schweiz, je zwei aus Italien und Luxemburg und je eine aus Belgien, Japan, Marokko, Spanien und Uruguay. Jede vom Sekretariat der Jury mit einer Kennziffer anonymisierte Bewerbung wird demnächst den Jury-Mitgliedern zugesandt, die bis Mitte März den Preisträger bekanntgeben werden. Der mit 2000 Euro dotierte „Rolf Bossert“-Gedächtnispreis wird Anfang April innerhalb der XXXV. Auflage der „Deutschen Literaturtage in Reschitza“ in Anwesenheit des/der diesjährigen Preisträgers/ins überreicht.

Quelle: Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, Radio Temeswar, Dioecesis Timisoarensis, DFDR sowie Berichterstatter unserer HOG.

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