
Auf dieser Seite bringen wir brandaktuelle Informationen aus der Region Banat.
Banat-Infos schnell, ausführlich und kompakt sind bei RADIO TEMESWAR (Höre mit!) zu hören.
Die deutschsprachigen Sendungen kann man täglich um 12 Uhr (MEZ) AM 630 kHz und 18 (MEZ) FM 105,9 auch auf unserer Website HIER abrufen. Sendungen der letzten Tage können unter http://www.funkforum.net/audio/deutsch/ nachgehört werden.
Vielen Dank der Hörfunkredaktion (Astrid Weisz, Hannelore Neurohr, Adi Ardelean, Raluca Nelepcu, Tatiana Sessler, Daniel Spataru) für die informativen und unterhaltsamen Sendungen in deutscher Sprache.
Ebenfalls aktuelle Infos (auch übers Banat) können Sie unter Allgemeine Deutsche Zeitung erfahren.
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18.09.2026. In Temeswar ist die Ausstellung „Picasso en visite“ eröffnet worden. Die on Art Encounters organisierte Schau erinnert an den Jahrestag von Pablo Picassos erstem Besuch im Grimaldi-Schloss in Antibes am 17. September 1946. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Musée Picasso in Antibes.
18.09.2026. Die Industrie- und Handelskammer Temesch hat einen neuen Wirtschaftsdialog zwischen Unternehmen aus dem westrumänischen Verwaltungskreis und aus Recklinghausen, Deutschland, organsiert. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Suche nach konkreten Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit und die weitere Entwicklung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Regionen. Die deutsche Wirtschaftsdelegation wurde von Silke Ehrbar-Wulfen, Erster Beigeordneter und Finanzdezernentin der Stadt Recklinghausen, geleitet. Ihr gehörten Vertreter von 17 deutschen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen an, darunter Handel, industrielle Anlagen, industrielle Kühltechnik, Spirituosenproduktion, Fleischverarbeitung, alternative Medizin, Software und IT sowie Unternehmensberatung.
16.09.2026. Mehr als ein Jahrhundert nach der ursprünglichen Planung ist eine „Statue“ des Heiligen Gerhard in Temeswar an ihrem vorgesehenen Platz zu sehen. Die zeitgenössische Darstellung des Bildhauers Aurelian Scorobete wurde auf einem der Sockel der ehemaligen Bischofsbrücke, heute Mihai-Viteazul Brücke, im Rahmen der Kulturveranstaltung „Ecluze pe Bega“ angebracht. Der Sockel war bereits 1913 für eine Darstellung des Heiligen Gerhard vorgesehen, blieb jedoch über Jahrzehnte leer. Nun soll die Figur für einige Monate den historischen Ort prägen. Die Initiatoren laden Passanten ein, bei einem Besuch der Brücke auch nach oben zu schauen – dort, wo der Heilige Gerhard, der erste Bischof der römisch-katholischen Diözese Tschanad, nun wieder über die Bega blickt.
15.09.2026. Die Stadt Temeswar ist derzeit Gastgeber einer französischen Wirtschaftsdelegation, die sich im Rahmen einer mehrtägigen Studienreise mit der Zukunft europäischer Großstädte beschäftigt. Mehr als 30 Führungskräfte französischer Unternehmen aus den Bereichen Stadtentwicklung, Immobilien, Bauwesen und Infrastruktur nehmen ebenso teil wie Vertreter des Pariser Palladio-Instituts und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
14.09.2026. Der neue Campus der „Victor Babes“ Universität für Medizin und Pharmazie in Temeswar ist fertiggestellt und offiziell abgenommen worden. Die Investition beläuft sich auf rund 160 Millionen Lei. Der Komplex wurde auf einem mehr als 21.000 Quadratmeter großen Grundstück errichtet und verfügt über eine bebaute Fläche von mehr als 15.000 Quadratmetern. Der neue Campus soll moderne Bedingungen für Studium, Forschung, Wohnen, Sport und Rehabilitation bieten. Zum Komplex gehören zwei Hörsäle mit jeweils 120 Plätzen, zehn Seminarräume, eine Bibliothek mit Lernräumen sowie ein Konferenzzentrum mit vier Sälen und einer Kapazität von bis zu 400 Personen. Hinzu kommen ein anthropologisches Museum, ein multikulturelles Studentenzentrum und ein multifunktionales Ausstellungszentrum.
13.09.2026. Vier Gedenkplatten wurden bei einer würdevollen Feier im Kirchgarten der katholischen Kirche von Johannisfeld eingeweiht. Drei der Marmortafeln sollen zugleich gedenken und mahnen: an Krieg und seine Folgen. Angebracht wurden sie am bereits bestehenden Kriegerdenkmal für die gefallenen Johannisfelder aus dem Ersten Weltkrieg. Nun kam eine Tafel in Gedenken an die Gefallenen aus dem Zweiten Weltkrieg hinzu, eine weitere in Gedenken an die Russlandverschleppung und eine an die Zwangsumsiedlung in die Baragansteppe. Eine vierte Marmortafel hält das Jahr der Dorfgründung durch deutsche Kolonisten fest: 1806. Also vor 220 Jahren.
12.09.2026. Mehr als 50 Radfahrer haben an einer Radtour durch die Banater Heide teilgenommen, die Radio Temeswar anlässlich von 70 Jahren seit den ersten Sendungen in deutscher und serbischer Sprache organisiert hatte. Die rund 39 Kilometer lange Strecke führte von Billed über Großjetscha und Bogarosch nach Lenauheim und über Groß- und Kleinjetscha zurück nach Billed. Dabei ging es weniger um sportliche Leistung als um eine Begegnung mit der Geschichte und Gegenwart jener Dörfer, die seit dem 18. Jahrhundert wesentlich von den Banater Schwaben geprägt wurden.
12.09.2026. Der Nutella- und „Kinder“-Hersteller Ferrero soll demnächst eine Fabrik in Temeswar eröffnen. Der italienische Süßwarenkonzern hat bestätigt, dass er seine erste Produktionsstätte in Rumänien in der Banater Großstadt eröffnen will. Nach Angaben des Unternehmens steht Ferrero kurz vor dem Abschluss der Übernahme einer bereits bestehenden Industrieanlage.
10.09.2026. Das Nationale Kunstmuseum Temeswar (MNArT) und der Temescher Kreisrat eröffneten die Ausstellung „LIMINAL. Die Erinnerung des Wassers und des Steins. Ausdrucksvolle Veränderungen und Wiedergewinnungen“. Die Ausstellung der Künstlerin Bianca I. Bondoc entstand in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Kunst und Design sowie der Kunst-Doktorandenschule der West-Universität Temeswar (UVT).
07.09.2026. Mit Freude und festlicher Stimmung wurde der Beginn des neuen Schuljahres an der deutschen Nikolaus Lenau-Schule in Temeswar gefeiert. Die feierliche Eröffnung fand an drei der vier Schulstandorte statt: in der sogenannten „kleinen Schule“ am Dom platz, im Mincu-Gebäude, auch als „Lenau 2“ bekannt, sowie im ehemaligen Internatsgebäude in der Nemoianu-Straße. Besonders groß war die Aufregung bei den mehr als 100 Kindern der fünf neu gebildeten Vorschulklassen und ihren Eltern, die einen wichtigen neuen Lebensabschnitt begannen.
Am Banater Nationalkolleg (CNB) in Temeswar ist das neue Schuljahr mit rund 2450 Schülern gestartet. Eine wichtige Rolle spielt nach wie vor die deutsche Abteilung, die vom Vorschulbereich bis zur zwölften Klasse ein durchgängiges Bildungsangebot in deutscher Muttersprache bietet. Rund 320 Kinder und Jugendliche besuchen derzeit die deutschen Klassen am CNB.
07.09.2026. „Herbst in Temeswar“ eröffnet Kultursaison. Die Organisation für Reisezielmanagement OMD/VisitTimisoara hat offiziell die Herbst-Kultursaison in der Bega-Stadt eröffnet. Die Kampagne „Herbst in Temeswar“ nimmt sich vor, die Stadt Temeswar von September bis November 2026 mit zahlreichen Veranstaltungen aus den Bereichen Kunst, Architektur, Film, Musik und Gastronomie auf dem Programm für Stadtbesucher attraktiv zu machen. Zu dem Höhepunkt des Herbstes gehört die Eventausstellung mit Werken von Pablo Picasso. Mit der Kampagne soll die Stadt als Kultur- und Städtereiseziel im In- und Ausland weiter bekannt gemacht werden.
05.09.2026. Wie viele Touristen soll Temeswar in den kommenden Jahren anziehen? Welche Gäste möchte die Stadt erreichen – und welche Art von Tourismus soll künftig gefördert werden? Mit diesen Fragen haben sich die Organisation für Destinationsmanagement Temeswar (OMD) Visit Timisoara und die internationale Destinationsmarketing-Agentur Toposophy seit 2024 beschäftigt. Nach fast zwei Jahren Arbeit, zahlreichen Interviews und Studien mit Vertretern aus Verwaltung, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen sowie mit Touristen und Einwohnern haben die Partner nun die Ergebnisse und den dazugehörigen Maßnahmenkatalog vorgestellt. Temeswar, 2026 zur „Destination of the Year“ gewählt, konnte laut Visit Timisoara trotz des allgemeinen Rückgangs im rumänischen Tourismus seine Nachfrage weitgehend stabil halten.
05.09.2026. Zum Beginn des neuen Schuljahres 2026 eröffnet die Stadtverwaltung von Temeswar zwei neue Kinderkrippen. Das öffentliche Betreuungs- und Bildungsangebot wird für Kleinkinder um mehr als 140 Plätze erweitert. Die neuen Einrichtungen sollen eine der größten Herausforderungen für junge Familien in Temeswar abfedern: den Zugang zu moderner, qualitativ hochwertiger frühkindlicher Bildung in Wohnortnähe.
02.09.2026. Der Abgeordnete des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, Ovidiu Gant, wurde in seinem Amt als Sekretär der Abgeordnetenkammer im Rumänischen Parlament bestätigt. Zusammen mit drei weiteren Parlamentskollegen wird er dieses Amt in der anstehenden Sitzungszeit bekleiden. Die Sekretäre gehören zum engen Leitungsgremium der Abgeordnetenkammer und werden zu Beginn jeder Sitzungszeit gewählt bzw. in ihren Ämtern bestätigt.
01.09.2026. Die anhaltende Trockenheit macht sich im Kreis Arad auch an der Marosch bemerkbar. Nach Angaben der Arader Wasserbehörde sind derzeit alle Zuflüsse des Flusses auf dem Gebiet des Kreises Arad ausgetrocknet. Der Durchfluss der Marosch liegt an den wichtigsten Messstellen nur noch bei rund einem Drittel des für diese Zeit üblichen langjährigen Mittels. Die Wasserbehörde teilte mit, dass die fehlenden
Niederschläge der vergangenen Monate den Wasser stand deutlich gesenkt hätten.
27.08.2026. Der restaurierte Wasserturm in der Temeswarer Josefstadt soll künftig stärker touristisch und kulturell genutzt werden. Die Stadt Temeswar überlässt das historische Gebäude der Destinationsmanagement-Organisation/Organizatia de Management al Destinatiei (OMD) für zehn Jahre kostenlos. Der Kommunalrat hat der Nutzung für die „Betreibung, Aktivierung und Verwertung als kulturell-touristisches und Bildungsobjekt“ zugestimmt.
23.08.2026. Archäologische Untersuchungen entlang der künftigen modernisierten Bahnstrecke zwischen Karansebesch und Lugosch haben einige der bedeutendsten archäologischen Funde in Westrumänien zutage gefördert. Bislang wurden 23 archäologische Fundstätten identifiziert. Sie dokumentieren die Besiedlung dieser Region über einen Zeitraum von mehr als 3000 Jahren – von der Vorgeschichte bis zum frühen Mittelalter.
22.08.2026. Das Banater Dorfmuseum Temeswar erweitert seinen Bestand um zwei traditionelle Bauwerke aus dem Kreis Karasch-Severin, die vor dem Verfall gerettet werden sollen: einen traditionellen Hirtenhof und eine Wassermühle nahe der Gemeinde Bozovici. Beide Gebäude werden abgebaut und nach Temeswar transportiert. Dort sollen sie dokumentiert, konserviert und restauriert werden, bevor sie auf dem Museumsgelände wieder aufgebaut werden.
21.08.2026. Ein ungewöhnlicher Schwelbrand beschäftigt seit Monaten die Fachleute im Naturpark Marosch-Auen bei Arad. In einem Waldgebiet zwischen Arad und Petschka brennt der Boden stellenweise unterirdisch weiter; das Feuer greift von den Wurzeln auf die Baumstämme über und lässt einzelne Bäume von unten nach oben aus brennen. Die genaue Ursache ist bislang nicht geklärt. Besonders betroffen ist der Bereich des sogenannten Toten Marosch-Arms. Dort ist der Boden an manchen Stellen heiß und stark aufgelockert, während unter der Oberfläche weiterhin Brandspuren und Glutnester zu finden sind.
20.08.2026. Mit Wirkung zum 1. September 2026 übernimmt Laurence Rippel auf Grundlage einer Verfügung des Bürgermeisters der Stadt Temeswar die Funktion des kommissarischen Intendanten des Deutschen Staatstheaters Temeswar (DSTT). Die Maßnahme erfolgt infolge des Rücktritts des derzeitigen Intendanten Lucian Vărșăndan, der im Juni dieses Jahres angekündigt wurde. Der 1974 in Temeswar geborene Laurence Rippel ist von Beruf Ingenieur und gehört seit 1997 zum Team des DSTT. Damit verfügt er über nahezu drei Jahrzehnte Erfahrung innerhalb der Institution. Im Laufe seiner beruflichen Tätigkeit war er als Inspizient und technischer Leiter tätig, und seit 2022 ist er stellvertretender Intendant des Theaters.
19.08.2026. Viele Temeswarer laufen Sturm gegen das Verfassungsgerichtsurteil, das Bürgermeister Dominic Fritz rückwirkend das Amt entzieht, obwohl die Verfassung klar vorsieht, dass Gesetzesänderungen nur auf die Zukunft wirken dürfen: „Wir sprechen über den Missbrauch staatlicher Institutionen als Instrumente politischer Repression“, argumentieren die drei Organisationen „Societatea Timisoara“, „Federatia Initiativa Timisoara“ und „Asocia]ia Tineri Liber“.
17.08.2026. Alexander Lungu. Der Vizeoffizial wurde kürzlich von Bischof Dr. Bertram Meier zum Domvikar ernannt. Ab September unterstützt Alexander Lungu das Domkapitel in der Kathedralliturgie. Gemäß dem Bayerischen Konkordat von 1924 sind Bischof und Domkapitel verpflichtet, sechs Domvikare für den Dienst in der Domliturgie sowie im Ordinariat zu benennen. Lungu stammt aus Temeswar und wurde 2010 in Augsburg zum Priester geweiht.
12.08.2026. Die Stadt Temeswar soll erstmals eine Strategie zur Bewahrung und Förderung ihrer Multikulturalität und Interkulturalität erhalten. Bürgermeister Dominic Fritz hat das Konzept für den Zeitraum 2026-2030 vorgestellt. Es soll einerseits die ethnischen Minderheiten der Stadt durch Projekte und kommunale Einrichtungen unterstützen und andererseits den multikulturellen Charakter Temeswars stärker im öffentlichen Raum sichtbar machen. „Die Strategie verfolgt ein doppeltes Ziel. Einerseits wollen wir die überlieferten Traditionen bewahren, andererseits die ethnischen Gemeinschaften Temeswars unterstützen und fördern. Es gibt mehr, was uns verbindet, als was uns trennt. Mit dieser Strategie machen wir diese Realität zu einer gemeinsamen Zukunftsvision für unsere Stadt“, erklärte Bürgermeister Dominic Fritz.
10.08.2026. In Engelsbrunn im Kreis Arad ist eine neue staatliche Kinderkrippe eröffnet worden. An der Einweihung nahm Entwicklungsminister Attila Cseke gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde und des Arader Kreisrates teil. Die Einrichtung entstand im Rahmen des staatlichen Programms „Sfânta Ana“ und hat eine Kapazität von 70 Plätzen. Die Investition beläuft sich auf rund 15 Millionen Lei (ca. 3 Millionen Euro).
08.08.2026. Partnerschaft über Grenzen hinweg – schien das Motto des Gemeindefestes in der Arader Gemeinde Guttenbrunn zu sein. Das Fest bot nebst Gelegenheit zum gemütlichen Austausch und Begegnung einen Dankgottesdienst in der römisch-katholischen Kirche, zelebriert vom Generalvikar der Diözese Temeswar Johann Dirschl und den römisch katholischen und griechisch-katholischen Ortspfarrern, die Segnung einer Gedenktafel für die Opfer des 2. Weltkrieges in der Kirche, die erneute Segnung des um einen Bronzeadler ergänzten und restaurierten Kriegerdenkmals (siehe Bild) sowie ein Festprogramm im Kulturheim samt Empfang durch die Gemeindeverwaltung. Zur Organisation hatten sich die Heimatortsgemeinschaft Guttenbrunn, die Partnergemeinden Fürth im Odenwald und Guttenbrunn, sowie die Römisch-Katholische Kirche und das Demokratische Forum der Deutschen im Kreis Arad samt Arbeitskreis Banat-JA die Hände gereicht.
08.08.2026. Das dritte vom Lovriner Deutschen Forum ausgerichtete Kirchweihfest wurde zum vollen Erfolg und zu einem erlebbaren Beweis, dass Tradition mit der Zeit gehen kann und Kinder und Jugendliche sehr wohl für Glaube, Kultur und Geschichte ihrer Großeltern zu begeistern sind. Unterschiedlichste Banater Trachten waren nebst bayerischen Dirndln an den rund 50 Trachten- und Tänzerpaaren zu bestaunen. Der Einsatz der Ortsforumsvorsitzenden Roswitha Retzler und des Tanzgruppenleiters Mario Matea{, der auch für die kirchenmusikalische Umrahmung und die Moderation sorgte, wurde von Ehrengästen wie dem DFDR-Abgeordneten Ovidiu Gant, Bürgermeister Vasile Graur, Ortspfarrer Cristinel Balan und Hauptzelebrant Attila Andó aus Großsanktnikolaus sowie Vertretern der Landsmannschaft Banater Schwaben und Deutschen Ortsforen gewürdigt.
07.08.2026. Nach der Bearbeitung der Prüfungsanfechtungen haben sich die Ergebnisse der diesjährigen Lehramtsprüfung (Titularisierung) im Kreis Temesch verbessert. Wie das Temescher Kreisschulamt mitteilte, erreichten 753 der insgesamt 1484 Kandidaten mindestens die Note 7 und waren damit berechtigt, an der Vergabe unbefristeter Stellen teilzunehmen. Im Fach Deutsch als Muttersprache erzielte die ADZ-Redakteurin Raluca Nelepcu mit 9,65 die höchste schriftliche Prüfungsnote unter den sechs Kandidatinnen, die in diesem Fach angetreten waren.
05.08.2026. Domkirche wird 290 Jahre alt. Im Zentrum des heutigen Temeswarer Domplatzes, auch noch barocke Schatzkammer der Stadt genannt, steht die Domkirche als bedeutendster Zeuge der Stadtgeschichte und -werdung nach der Rückeroberung der Festung von den Türken 1716. Die römisch-katholische St.Georgs-Kathedrale ist neben dem Barockpalais auch eindrucksvollster Barockbau unter den 16 Bauten auf dem Häusergeviert von über zwei Hektar. Die Initiative zu diesem Großprojekt stammte vom Tschanader Bischof Adalbert Freiherr von Falkenstein, gebürtig aus einem alten Freiburger Adelsgeschlecht, Cousin von Graf Mercy: Am 6. August 1736, vor 290 Jahren, legte der Tschanader Bischof (übrigens verlegte er den Bischofssitz 1732 nach Temeswar) den Grundstein zur Domkirche, dem bedeutendsten barocken Sakralbau des Banats.
02.08.2026. Der traditionsreiche „Banater Konzertsommer“ ist in diesem Jahr mit drei kirchenmusikalischen Veranstaltungen in Lenauheim, Temeswar und Maria Radna fortgesetzt worden. Initiator und künstlerischer Leiter der Reihe war erneut der aus dem Banat stammende Organist und Musikwissenschaftler Dr. Franz Metz. Gemeinsam mit der Sopranistin Iulia Vasilache, der Altistin Iulia Szabo, dem Bariton Wilfried Michl (gebürtiger Orzidorfer), dem Bassisten Cristian Ardelean, der Geigerin Sara Busuioc und dem Organisten der römisch-katholischen Pfarrei Josefstadt, Krisztián Kelemen präsentierte Metz Werke von Johann Michael Haydn, Giuseppe Verdi, Charles Gounod, Charles Marie Widor, Georg Friedrich Händel, Luigi Bordese und Nicolae Bretan. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten Banater Kompositionen von Anton Leopold Herrmann, Anton Horner, Guido Pogatschnigg und Wenzel Josef Heller.
31.07.2026. Auf der Josephinischen Landesaufnahme des Banats (1769–1772), die nur ein Jahrzehnt nach der Ankunft der ersten deutschen Kolonisten in Tschanad erstellt wurde, ist jener Komplex, der jetzt bei Siedlungswasser-Bauarbeiten freigelegt wurde, mit rotem Kreuz und kleinen schwarzen Kreuzen markiert. Das ist der Komplex vor dem im Entstehen begriffenen Kulturzentrum, umgeben von Linien, was gemäß den Hügelgrab-Studien des Archäologen Victor Bunoiu – Berater für Archäologie bei der Kreisdirektion für Kultur Timis und Mitautor des Verzeichnisses der Erdhügel im Kreis Timis (2025) eindeutig auf einen Grabhügel hinweist.
29.07.2026. Der rumänien-deutsche Schriftsteller Jan Cornelius hat sein neues Buch „Im neunten/siebten Himmel. Schade, dass der Aufzug nicht fährt“ in Temeswar vorgestellt. Das spritzige und humorvolle Journal über die Absurditäten des Alltags ist im Verlag Lebada Neagra erschienen.
29.07.2026. Die dritte geführte Radtour der diesjährigen Veranstaltungsreihe „Stories on Wheels 2.0“ führt am 1. August, durch die Dörfer der Banater Heide. Die etwa 60 Kilometer lange Strecke verläuft von Hatzfeld über Grabatz und Gottlob nach Triebswetter und an schließend zurück zum Ausgangspunkt. Treffpunkt ist das Petre-Stoica-Gedenkhaus in Hatzfeld, wo die Teilnehmer um 11 Uhr starten. Die Tour steht unter dem Motto „September 1945: Aufbrüche, Abschiede und Neuanfänge in der Banater Heide“. Thematisiert werden das Ende des Zweiten Weltkriegs, die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche der Nachkriegszeit sowie deren Folgen für die Menschen, Familien und Dorfgemeinschaften der Region. In Triebswetter ist eine längere „Geschichtenstation“ geplant. Dort sollen die Teilnehmer Menschen aus dem Ort begegnen, historische Begebenheiten kennenlernen und mehrere Sehenswürdigkeiten besuchen.
27.07.2026. Verkehrseinschränkungen für Temeswarer Stadtfesttage. Wegen der „Timisoara City Celebration“ müssen Autofahrer im Stadtzentrum bis zum 5.August mit umfangreichen Verkehrseinschränkungen rechnen. Die Stadtfeier findet hauptsächlich am Wochenende statt, doch sind die Auf-und Abbauarbeiten umfangreich und sorgen für gesperrte Straßen und noch weniger Parkplätze in der Innenstadt bis am 5. August. Der Ion-I.-C.-Bratianu-Boulevard zwischen dem Iancu Huniade-Platz, der Michelangelo-Straße und der Patriarch-Miron-Cristea-Straße ist bereits für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Anlieger sind ausgenommen. Die Vollsperrung gilt bis zum 4. August um 21.30 Uhr. Während des zentralen Festwochenendes vom 31. Juli bis zum 2. August werden täglich zwischen 16 und 24 Uhr zusätzlich die Patriarch-Miron-Cristea-Straße, die Straße des 20. Dezember 1989, der Mihai-Eminescu
Boulevard und die Carol Telbisz-Straße gesperrt.
23.07.2026. Der Internationale Flughafen Temeswar wird seine Start und Landebahn im November für drei Wochen vollständig schließen. Grund sind Reparaturarbeiten, mit denen die Betriebssicherheit der Flughafeninfrastruktur erhöht werden soll. In die ser Zeit sind in Temeswar weder Starts noch Landungen möglich. Die Sperrung gilt vom 2. November 2026, 8 Uhr, bis zum 22. November 2026, 21 Uhr.
22.07.2026. Die Stadt Temeswar hat die Restaurierung und Umnutzung des historischen Wasserturms in der Josefstadt abgeschlossen. Erstmals seit seiner Errichtung im Jahr 1914 soll das denkmalgeschützte Bauwerk nun für die breite Öffentlichkeit zugänglich werden. Bürgermeister Dominic Fritz bezeichnete den Turm als eines der Wahrzeichen der Stadt und als wichtigen Baustein der Strategie zur Wiederbelebung der historischen Josefstadt. Nach mehr als einem Jahrhundert erhalte das Gebäude ein neues Leben als modernes, vertikales Kulturzentrum.
13.07.2026. Der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat, Benjamin Neurohr, hat die Bundesgeschäftsstelle der Landsmannschaft der Banater Schwaben besucht. Es wurden über die Situation der Verbände und über Projekte im Banat und in Deutschland gesprochen. Die Banater Post führte ein Interview mit ihm, Mitglieder wissen bald mehr. Im Anschluss nahmen beide Vorsitzende am Wirtschaftsforum 2026 der Stiftung Verbundenheit im HDO in München teil.
07.07.2026. Die Wiederherstellung der historischen Bahnverbindung zwischen Temeswar und Szeged nimmt konkrete Formen an. Für die Ausschreibung zur Erstellung der Machbarkeitsstudie sind insgesamt drei Angebote eingegangen. Die Unterlagen werden derzeit vom Temescher Kreisrat geprüft. Das Vorhaben ist Teil eines grenzüberschreiten den Projekts des Temescher Kreisrats und des Komitatsrats Csongrád Csanád in Ungarn.
06.07.2026. – Die Stadt Temeswar hat die Ausschreibung für die Fertigstellung des östlichen Abschnitts des zweiten Verkehrsrings (Ostumgehung) veröffentlicht. Das Projekt umfasst den Bau von zwei neuen Brücken über den Bega-Kanal im Bereich ILSA/ISHO sowie die Anlage eines vierspurigen Boulevards zwischen der Enric-Baader-Straße und dem Corneliu-Coposu-Boulevard. Mit der Investition soll ein Teil des Verkehrs, der derzeit durch die Bastion
Zone führt, auf eine neue Verbindung verlagert werden. Gemeinsam mit dem geplanten Eisenbahnüberführungsprojekt an der Enric-Baader-Straße soll so eine zusätzliche Nord-Süd-Verbindung durch die Stadt entstehen.
02.07.2026. Die „Casa Austria“-Klinik des Temescher Kreiskrankenhauses steht vor einer umfassenden Modernisierung. Der Temescher Kreisrat investiert rund 50 Millionen Lei (ca. 10 Millionen Euro) in die Erneuerung des 2003 eröffneten Gebäudes, das als einzige vollständig integrierte Politraumatologie-Abteilung Rumäniens jährlich rund 12.000 Patienten aus den Verwaltungskreisen Temesch, Arad, Karasch-Severin, Hunedoara und Mehedinti versorgt.
01.07.2026. Im Deutschen Jugend-, Dokumentations- und Kulturzentrum, in der Deutschen „Alexander Tietz“-Bibliothek in Reschitza fand die Begegnung mit einer Delegation des Bundes der Vertriebenen / BdV Land Bayern und des Kulturwerks Banater Schwaben e.V. Bayern, bestehend aus Dr. h.c. Christian Knauer MdL a.D. (BdV-Landesvorsitzender in Bayern), Susanna Marb (Assistentin BdV – Landesverband Bayern), Bernhard Fackelmann (Vorsitzender des Kulturwerks Banater Schwaben e.V. Bayern), Dr. Michael Nusser (Referent beim Kulturwerk Banater Schwaben e.V. Bayern) und Michaela Weiler (Assistentin beim Kulturwerk Banater Schwaben e.V. Bayern), statt. Dieser Besuch war auch dem Reschitzaer Jubiläum 255 Jahre Industriegeschichte gewidmet, denn am 3. Juli 1771 wurden die beiden ersten Hochöfen „Josephus“ und „Franziskus“ angeblasen, die Geburtsstunde der hiesigen Industrie.
Quelle: Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, Radio Temeswar, Dioecesis Timisoarensis, DFDR sowie Berichterstatter unserer HOG.