
Auf dieser Seite bringen wir brandaktuelle Informationen aus der Region Banat.
Banat-Infos schnell, ausführlich und kompakt sind bei RADIO TEMESWAR (Höre uns zu!) zu hören.
Die deutschsprachigen Sendungen kann man täglich um 12 Uhr (MEZ) AM 630 kHz und 18 (MEZ) FM 105,9 auch auf unserer Website HIER abrufen. Sendungen der letzten Tage können unter http://www.funkforum.net/audio/deutsch/ nachgehört werden.
Vielen Dank der Hörfunkredaktion (Astrid Weisz, Hannelore Neurohr, Adi Ardelean, Raluca Nelepcu, Tatiana Sessler, Daniel Spataru, Benny Neurohr) für die informativen und unterhaltsamen Sendungen in deutscher Sprache.
Ebenfalls aktuelle Infos (auch übers Banat) können Sie unter Allgemeine Deutsche Zeitung erfahren.
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23.04.2026. Die Eröffnung des zweiten Teils der Ausstellung „Millennium Csanadiensis 1030–2030“ fand in der Domkirche zum Heiligen Georg am Domplatz in Temeswar statt. Im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht die Epoche der Türkenherrschaft (1552–1718). Nach dem mehrsprachigen „Veni Sancte Spiritus“ begrüßte der römisch-katholische Bischof Josef Csaba Pál die Anwesenden. Es folgten musikalische Beiträge an der Orgel, interpretiert von Domorganist Robert Bajkai Fábián. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildete der Vortrag des emeritierten Bischofs Dr. h. c. Martin Roos, vorgelesen von Dozent und Pfarrer Dr. László Bakó und Diözesanarchivar Dr. Claudiu C²lin, zur historischen Entwicklung dieser Zeit. Bischof emeritus Martin Roos ergänzte dies durch persönliche Bemerkungen zu ausgewählten Ausstellungsthemen sowie praktische Hinweise zur Besichtigung. Im Anschluss konnten die Gäste die Ausstellung frei erkunden, bevor ein Empfang im Bischofspalais den offiziellen Teil abrundete. Die Ausstellung kann voraussichtlich bis Anfang August in der Domkirche besichtigt werden.
23.04.2026. Dorin Imbrescu, Kulturmanager aus Neupetsch, ist unerwartet und im jungen Alter gestorben. Mit seiner stillen, unaufdringlichen Art, seiner Verlässlichkeit und seinem tiefen Verantwortungsgefühl hat er über Jahre hinweg das kulturelle und geistliche Leben seiner Heimat mitgeprägt. Er förderte besonders Veranstaltungen, die das banatschwäbische und berglanddeutsche Erbe hervorhoben. Mit großer Trauer nimmt die Gemeinschaft Abschied von einem Menschen, dem es mit Hingabe und Ernsthaftigkeit gelang, Veranstaltungen zu gestalten, die Menschen zusammenführten und die Erinnerung an Geschichte und Tradition wachhielten. Besonders hervorzuheben ist seine Mitwirkung bei der Organisation der 300-Jahrfeier in Neupetsch und der 250 Jahrfeier in Steierdorf 2023.
23.04.2026. Im Rahmen des „Regional Vest“ Programms wurden seit seinem Start über 400 öffentliche und private Finanzierungsverträge unterzeichnet. Diese entsprechen Investitionen von rund 1,2 Milliarden Euro an nicht rückzahlbaren EU-Mitteln für Gemeinden in der gesamten Region. Die von Regionalen Entwicklungsagentur ADR VEST unterstützten Projekte umfassen: moderne Schulen und Kindergärten; thermisch sanierte Wohnblocks; öffentlichen Nahverkehr und Radwege; die Entwicklung lebendiger urbaner Räume; Fördermöglichkeiten für lokale Unternehmen und neue Arbeitsplätze.
21.04.2026. Die Leitung der Österreichbibliothek in Temeswar wurde von Prof. Dr. Roxana Nubert an Doz. Dr. Laura Cheie und Lektor Dr. Gabriel Kohn, beide als wissenschaftliche Betreuer, übergeben. Anwesend waren Vertreter der österreichischen Diplomatie in Rumänien.
20.04.2026. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt über das Bundesministerium des Innern auch in diesem Jahr das Projekt „Förderung von Lehrkräften im deutsch sprachigen Schulwesen Rumäniens“ mit 1.100.000 Euro. Mit dieser Förderung soll Deutsch auf muttersprachlichem Niveau an staatlichen Schulen und Bildungseinrichtungen in Rumänien gefördert und der Mangel an qualifizierten Lehrkräften verringert werden. Das Projekt zielt durch regelmäßige Fortbildung von deutschsprachigen Lehrkräften und deutschsprachige Schulbücher darauf ab, Schülerinnen und Schülern in Rumänien auch in Zukunft den Erwerb der deutschen Sprache auf muttersprachlichem Niveau zu ermöglichen. Zudem sollen deutschsprachige junge Menschen motiviert werden, eine Lehrerkarriere anzustreben.
19.04.2026. Volkstänze boten die deutschen Gruppen der „Mini Hatzfelder Pipatsche“, „Mini Billeder Heiderose“, die „Lustigen Lenauschüler“, „Enzian“ Reschitza, „Feldblumen“ Johannisfeld und als Gäste die Gruppe YLORomanii aus Warjasch. Sie beteiligten sich am Kindertanzfestival der deutschen Volkstänze, das in Hatzfeld ausgetragen wurde. Die Leitung der Tanzgruppe aus der „Lenau“ erfolgt unter der Obhut der Lehrerinnen Daniela Malanciuc, Camelia Stanescu, Iuliana Bokodi und Ghertrude Plettlinger.
19.04.2026. Der römisch-katholische Generalvikar Johann Dirschl spendete 56 Jugendlichen aus Temeswar das Firmsakrament. Die Firmspendung fand In der Pfarrkirche „Heiligstes Herz Jesu“ in der Temeswarer Elisabethstadt statt. Das feierliche Hochamt wurde von Generalvikar Johann Dirschl zelebriert. Mit ihm am Altar standen der Salvatorianerpater István Barazsuly, der Pfarrer dieser Gemeinde, der aus den USA angereiste Pfarrer Jason Stokes sowie der ständige Diakon Ed Sanders. Auch der Salvatorianer-Bruder Adrian Hafner, derzeit Student in Rom, wirkte mit und verkündete das Evangelium.
18.04.2026. Das Banat wurde offiziell zur „Europäischen Gastronomieregion 2028“ gekürt. Dies geschah Ende vergangener Woche nach dem Evaluierungsbesuch der internationalen IGCAT-Jury vor Ort. Die Jury besuchte die Region und hatte im Anschluss die Kandidatur bewertet und den astronomischen, kulturellen und gemeinschaftlichen Wert des Banats europäisch anerkannt. Die gute Neuigkeit wurde innerhalb einer Pressekonferenz am vergangenen im Haus des Temescher Kreirats, bekannt gegeben.
18.04.2026. Schülerinnen und Schüler des Nikolaus-Lenau-Lyzeums in Temeswar haben bei mehreren Landesphasen nationaler Olympiaden herausragende Ergebnisse erzielt. Sowohl im sprachlichen als auch im technologischen Bereich kehrten die Teilnehmer mit zahlreichen Preisen zurück. Bei der Landesphase der Olympiade für Deutsch als Muttersprache, die zwischen dem 15. und 18. April in Kronstadt stattfand, vertraten die Lenau-Schüler den Kreis Temesch mit großem Erfolg. Gleich drei erste Preise gingen an Lara Rotar (10. Klasse), Noah Nistorescu (12. Klasse) und Selina-Ariana Fanu (8. Klasse).
17.04.2026. Vertreterversammlung des Deutschen Regionalforums Banat: Bejamin Neurohr ist der neue Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat, stellvertretende Vorsitzende sind Dagmar Șiclovan für Temesch, Bettina Szellner-Nicoară für Arad und Erwin Josef Țigla für Karasch-Severin. Beatrix Ferencz-Gross wurde als Nachfolgerin von Edith Singer, zur neuen Vorsitzenden des Demokratischen Forums der Deutschen in Temeswar gewählt. Viel Erfolg dem Banater Team!
17.04.2026. Der inzwischen emeritierte Pfarrer Franz Ebenspanger feierte sein diamantenes Priesterjubiläum in der St.-Georgs-Kathedrale in Temeswar. Die feierliche Messe wurde vom Diözesanbischof Josef Csaba Pál geleitet, zahlreiche Priester konzelebrierten. In seiner Ansprache würdigte der Bischof den treuen Dienst des Jubilars und betonte, dass ein Leben in Hingabe an Gott auch in Zeiten der Prüfung Frucht bringt. Trotz eingeschränkter Beweglichkeit nahm Pfarrer Ebenspanger im Rollstuhl an der Feier teil. Die Predigt, gehalten von Gábor Czank, verband persönliche Erinnerungen mit dem Lebensweg des Jubilars, der seit Jahrzehnten im Glauben verwurzelt ist. Am Ende dankte Pfarrer Ebenspanger bewegt für die Anteilnahme und bat um weiteres Gebet.
14.04.2026. Die Modernisierungsarbeiten an der Kreisstraße DJ 692 zwischen Temeswar und Sanktandres sind in eine neue Phase eingetreten. Nach Angaben des Temescher Kreisrats wurde inzwischen die erste Asphaltschicht auf dem ausgebauten Abschnitt aufgebracht. Die Bauarbeiten hatten vor weniger als zwei Monaten begonnen. Seither schreitet das Projekt laut dem Kreisratsvorsitzenden Alfred Simonis (PSD) zügig voran. Sollte das derzeitige Arbeitstempo beibehalten werden, sei eine Fertigstellung noch vor dem im Vertrag vorgesehenen Termin möglich. Das Projekt sieht die Erweiterung der Straße auf vier Fahrstreifen vor. Der betroffene Abschnitt umfasst auch die Anbindung an die Nationalstraße DN69 im Bereich der Autobahnabfahrt der A1 an der Arader Straße. Neben der Verbreiterung Fahrbahn sind unter anderem Gehwege, Radwege, Entwässerungsanlagen, Kreuzungen und Kreisverkehre sowie eine neue Straßenbeleuchtung vorgesehen.
13.04.2026. Die Stadt Temeswar baut ihre Infrastruktur für Elektromobilität weiter aus. Wie die Kommunalverwaltung mitteilte, hat Bürgermeister Dominic Fritz einen Vertrag zur Erweiterung des Netzes von Ladestationen unterzeichnet. Geplant ist die Installation von 21 zusätzlichen Stationen in allen Stadtteilen.
08.04.2026. Adam Csonti langjähriges Vorstandsmitglied des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat, Vorsitzender des DFD Billed und langjähriges Mitglied im Gemeinderat Billed ist im Alter von 68 Jahren unerwartet in Temeswar verstorben. Über einen Zeitraum von 35 Jahren hat sich Adam Csonti mit großem Engagement, Verantwortungsbewusstsein und unermüdlichem Einsatz für die Belange der deutschen Gemeinschaft im Banat eingesetzt. Sein Wirken war geprägt von Hingabe, Verlässlichkeit und dem festen Willen, das kulturelle Erbe und die Identität unserer banatschwäbischen Gemeinschaft zu bewahren und zu fördern.
07.04.2026. Neugestaltung in Temeswar – für uns Banater Schwaben kehren Erinnerungen zurück. Vom Hauptgebäude der früheren Textilfabrik „1 Iunie“ in der Temeswarer Fabrikstadt steht nur noch ein Rest. Der Abriss des größten Baus auf dem Gelände ist inzwischen weit fortgeschritten. Auf Schautafeln vor dem Areal wird die Maßnahme als Teil eines neuen Immobilienprojekts ausgewiesen. Die heute unter dem Namen „1 Iunie“ bekannte ehemalige Textilfabrik wurde 1925 als „Fabrica de Ciorapi Florida“ von den jüdischen Industriellen Géza Pollák und David Hünsch gegründet. 1941 wurde das Unternehmen rumänisiert und von Iuliu Mihailovici übernommen. 1948 wurde es verstaatlicht. 1963 änderte das Ministerium für Leichtindustrie den Namen in „Fabrica de Tricotaje 1 Iunie“. Hergestellt wurden vor allem Kleidungsstücke für Neugeborene und Kleinkinder. Mitte der 1980er Jahre beschäftigte der Staatsbetrieb rund 4000 Arbeitnehmer.
Der Fall erinnert an andere frühere Fabrikareale in Temeswar. Auf dem Gelände der ehemaligen ILSA Fabrik entstand in den vergangenen Jahren das heutige ISHO-Quartier. Die frühere Wollfabrik ILSA war einst einer der größten Arbeitgeber der Stadt; heute ist das Areal mit Wohn-, Büro- und Freizeitnutzungen fast vollständig neu überbaut. Andere große Industrieanlagen stehen weiter leer, etwa Teile von AEM und Mecatim, während UMT zumindest teilweise noch genutzt wird. Die frühere Spumotim-Fabrik für Schaumstoffe wurde 2025 abgetragen; das Areal soll mit Wohnhäusern bebaut werden. Auf dem Gelände der längst verschwundenen Schokoladen- und Süßwarenfabrik Kandia in der Josefstadt soll demnächst der Bau einer weiteren Lidl Filiale beginnen.
02.04.2026. Die West Universität Temeswar geht aktiv gegen die Verbreitung von Falschnachrichten vor. Unter dem Titel „Fake News Busters“ (Deutsch: Fake News-Bekämpfer) hat die Fakultät für Regierungs- und Kommunikationswissenschaften eine Initiative gestartet, die sich gezielt an junge Menschen richtet. Ziel ist es, die Medienkompetenz und das kritische Denken in einer Zeit zu stärken, in der digitale Informationen schneller zirkulieren als je zuvor und die Grenze zwischen Wahrheit und Manipulation zunehmend verschwimmt. In zahlreichen Schulen in Temeswar sowie in den Landeskreisen Temesch, Arad, Karasch-Severin und Hunedoara werden interaktive Sitzungen und Workshops stattfinden.
31.03.2026. Stephan Mayer, Bundestagsabgeordneter und neuer Präsident des Bundes der Vertriebenen, und Hartmut Koschyk, Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, waren Ehrengäste des Banater Deutschen Forums (DFDB). Empfangen wurden sie vom DFDR-Landesvorsitzenden Dr. Paul Jürgen Porr, vom DFDR-Abgeordneten Ovidiu Gant und von den Verantwortungsträgern des Banater Regionalforums. Die beiden hohen Gäste aus Deutschland besuchten bei ihrem Banat-Aufenthalt das AMG-Haus, die deutschen Foren in Billed und Großsanktnikolaus, die Lenau-Schule und die Dom-Kirche.
29.03.2026. In der Reschitzaer deutschen Alexander-Tietz-Bibliothek ging das schon längst europäisch gewordene Literaturfest „Deutsche Literaturtage in Reschitza“ vor einem interessierten Publikum über die Bühne. Das von Literaturpromoter Erwin Josef Tigla jährlich veranstaltete Event hatte an den vier Tagen wieder Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien. Im Mittelpunkt stand dabei, mit Autorenlesungen, Präsentationen von neuen Büchern, Zeitschriften, Referaten sowie Foto-, Kunst- und Dokumentationsausstellungen, der Literaturwettbewerb um den Rolf-Bossert-Gedächtnis preis (2026 über 1000 Einsendungen). Dieser wurde heuer im Reschitzaer Altstadtviertel „Arbeiterheim“ in festlichem Rahmen an den jungen Lyriker Tobias Pagel (Konstanz, Deutschland) verliehen, der auch eine Lyrik-Lesung bestritt.
26.03.2026. Die Fachwelt trauert um Universitätsprofessor Radu Bancila, der in Temeswar im Alter von 80 Jahren verstorben ist. Prof. Dr. Radu Bancila war der Gründer und langjährige Leiter der Abteilung für Bauingenieurwesen in deutscher Sprache an der TU „Politehnica“ in Temeswar. Als „Brückenbauer“ zwischen Menschen und Kulturen prägte der Absolvent der deutschen Nikolaus-Lenau-Schule über Jahrzehnte das Bauingenieurwesen in Rumänien und verband wissenschaftliche Exzellenz mit internationaler Zusammenarbeit. Für sein Engagement wurde er 2012 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Sein Lebenswerk steht für den Dialog zwischen Ost und West sowie für die Ausbildung ganzer Generationen von Bauingenieuren.
26.03.2026. Das Volumen der Industrieproduktion des Verwaltungskreises Karasch-Severin – Banater Bergland – sank 2025 gegenüber 2024 um katastrophale 22,9 Prozent. Verschlimmert wird die statistisch erfasste Tatsache noch daduch, dass auch 2024 gegenüber 2023 ein Absacken der Industrieproduktion, diesmal um 19,1 Prozent verzeichnet wurde. Damit kann, etwas grob gerechnet, gesagt werden, dass die Industrieproduktion des Banater Berglands binnen zwei Jahren auf die Hälfte des Stands von 2023 gesunken ist.
23.03.2026. Die Stadt Temeswar setzt erneut auf ihre blühende Strahlkraft als Tourismusmagnet: Mit der zweiten Ausgabe der Kampagne „Temeswar in Blüte“ lädt der Tourismusförderverein „Visit Timisoara“ Besucher von nah und fern dazu ein, die Stadt im farbenprächtigsten Moment des Jahres zu erleben – während der Blütezeit im Frühling. Ziel der Initiative ist es, Temeswar als ideale Destination für Frühlings-Städtereisen zu positionieren.
21.03.2026. Eine besondere Kreuzwegandacht für Familien fand in Wolfsberg statt. Die Veranstaltung wurde vom Diözesanbüro für Familienpastoral organisiert und ging in diesem Jahr in ihre zweite Auflage. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Generationen versammelten sich am Nachmittag zu der Andacht, die in der freien Natur auf über 900 Metern Höhe stattfand. Entlang der auf einem Bergrücken angelegten Kreuzwegstationen folgten die Gläubigen einem teils anstrengenden Weg durch die montane Waldlandschaft bis hinauf zum Gipfelkreuz oberhalb der Ortschaft.
21.03.2026. Zirka 30 Personen, Mitglieder mehrerer Ethnien, waren dem Aufruf von Banater Jugendforum, Funk-Forum und ifa gefolgt, um am ersten Gastronomiefest unter der Bezeichnung „Interkulinar – Küche der Kulturen“ teilzunehmen. Unterstützt wurde die Veranstaltung von Milena Muresan vom Departement für Minderheiten und Interethnische Beziehungen in der Temeswarer Stadtverwaltung. Mit Gerichten waren die Minderheitenvertretungen der Deutschen, Bulgaren, Jüdischen Gemeinschaften, Roma, Serben und Tschechen dabei. Dazu kam eine Gruppe von Gastronomen, die asiatische Gerichte aus Japan, Indien und Korea vorstellte
20.03.2026. Eine Woche lang stand die deutschsprachige Nikolaus-Lenau-Schule ganz im Zeichen der Literatur. Die Grundschule am Domplatz verwandelte sich im Rahmen der Veranstaltung „Lesefest“ in einen lebendigen Treffpunkt für Geschichten, Kreativität und Begegnungen. Insgesamt tauchten rund 400 Kinder in die Welt der Bücher ein. Grundschülerinnen und -Schüler beteiligten sich begeistert an den organisierten Leseaktivitäten, darunter an Lesungen auf Deutsch und Rumänisch, an kreativen Workshops und Gesprächsrunden und erfuhren dabei, wie Bücher entstehen, konnten Fragen stellen und sogar selbst zeichnerisch aktiv werden.
18.03.2026. Der Sanktandreser Sportclub gewann am 17. Spieltag in der 4. Liga von Westrumänien in einem hervorragenden Spiel in Sackelhausen. Die Sanktandreser Fußballmannschaft bleibt nach dem 0-1 Sieg weiterhin in dieser Meisterschaft ungeschlagen und liegt mit 25 Punkten auf Platz 1. Bereits in der 3. Minute schoss Ioan Fandel das Siegestor. “Es war ein schönes Spiel der beiden Mannschaften mit hochkarätigen Spielern”, äußerte sich der Sanktandreser Trainer Narcis Petre. Die aktuelle Tabelle: Platz 1: CS Sanktandres, 2. CSC Sackelhausen, 3. Gloria Moschnitza. Der Sanktandreser Fußballclub ist somit auf dem Weg in die 3. rumänische Liga.
18.03.2026. Das Nationale Kunstmuseum in Temeswar (MNArT) erweitert seine Forschungsressourcen: Die Bildungseinrichtung International Academic Projects in London, die in Europa und weltweit als führend in den Bereichen Bildung, Museumwissenschaften, Konservierung und Restaurierung von Kulturgütern gilt, hat dem Museum einen umfangreichen Fachbuchfonds im Bereich Restaurierung zur Verfügung gestellt. Ermöglicht wurde diese großzügige Gabe durch James Black und die enge Zusammenarbeit mit dem MNArT-Direktor Filip Petcu. Die Spende umfasst 159 wissenschaftliche Fachpublikationen, herausgegeben von Archetype Books.
17.03.2026. Der Bürgermeister von Temeswar Dominic Fritz hat den Planungsauftrag für die Gestaltung von drei Stadtteilparks in der Bega-Stadt auf Brachflächen unterzeichnet. Diese Projekte wurden von den Bürgern im Rahmen des Bürgerhaushaltprogramms vorgeschlagen und angenommen. Ziel der Investition ist es, ungenutzte Flächen in Grünflächen für Erholung und Aktivitäten im Freien umzuwandeln. Nach Angaben der Stadtverwaltung sollen die drei Parks in der Zefirului-Straße im Stadtteil Kuncz (8087 Quadratmeter), in der Taborului-Straße im Stadtteil Blascovici (7157 Quadratmeter) und in der Paul-Constantinescu-Straße im Stadtteil Dâmbovita (7013 Quadratmeter) angelegt werden. Jeder Park wird entsprechend den Besonderheiten des Gebiets und den Bedürfnissen der lokalen Gemeinschaft gestaltet.
16.03.2026. Im Kulturhaus der Stadt Temeswar fand die Vernissage der Ausstellung „Die Kirchen Temeswars“ statt. Der Temeswarer Nicolae Ciuca erstellte schwarz-weiße und farbige Grafiken mit Kirchen verschiedener Konfessionen der Stadt und stellte sie in der Rotonda-Galerie aus. Einleitende Worte sprachen die Leiterin des städtischen Kulturhauses Camelia Mingasson und der rumänisch-orthodoxe Pfarrer Constantin Jinga. Die Römisch-Katholische Diözese Temeswar wurde bei diesem Ereignis durch Msgr. Johann Dirschl, Generalvikar, sowie Dr. Claudiu Calin, Diözesanarchivar, vertreten.
14.03.2026. Ein rund zwei Hektar großes Grundstück im Stadtteil Dâmbovita in Temeswar wird gereinigt. Das Gelände liegt in der Nähe des Balaurul-Sees und soll künftig als öffentlich zugängliche Grünfläche für die Bewohner des Viertels dienen. Die Stadtverwaltung entfernt derzeit illegal abgelagerte Abfälle und beseitigt wild gewachsene Vegetation. Ziel ist es, das bislang verwahrloste Areal in einen einfachen, naturnah gestalteten Erholungsraum mit Spazierwegen, Bänken und minimalen landschaftlichen Elementen zu verwandeln. Das Projekt geht auf eine Initiative der Anwohner zurück, die im Rahmen des Bürgerhaushaltsprogramms der Stadt vorgeschlagen und anschließend von der Bevölkerung unterstützt wurde.
13.03.2026. Im Festsaal der Nikolaus-Lenau-Schule in Temeswar hat eine feierliche Veranstaltung stattgefunden, bei der die ehemalige Schulleiterin Helene Wolf mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet wurde. Die Ehrung würdigt ihr langjähriges Engagement für die Förderung der deutschen Kultur sowie für den Unterricht in deutscher Muttersprache. Die Auszeichnung wurde im Rahmen einer festlichen Zeremonie von Anja Zougouari, Konsulin der Bundesrepublik Deutschland in Temeswar, überreicht. In ihrer Ansprache würdigte sie die besonderen Verdienste von Helene Wolf, die über viele Jahre hinweg zur Stärkung der deutschen Sprache und Kultur sowie zur Entwicklung des Minderheitenunterrichts beigetragen hat.
10.03.2026. Die Zahl der Beschäftigten in den drei westrumänischen Landeskreisen (Arad, Karasch-Severin und Temesch) hat sich in der Zeitspanne November 2024 – November 2025 unterschiedlich entwickelt. In Arad waren es im Jahresvergleich im November 2025 weniger Beschäftigte, im Banater Bergland und im Kreis Temesch jedoch etwas mehr. Leicht rückläufig waren in allen drei Kreisen die Zahlen der Arbeitnehmer in der Industrie und im Bausektor. Andererseits waren in allen drei Kreisen im November 2025 mehr Menschen im Dienstleistungssektor beschäftigt als im gleichen Monat des Vorjahres.
06.03.2026. Es wurde in der Residenz der deutschen Botschafterin die Studie der Deutsch-Rumänischen Industrie- und Handelskammer AHK „Wirtschaftsbeziehungen zwischen Rumänien und Deutschland – Eine Erfolgsgeschichte“ präsentiert. Daraus geht hervor, dass über 10.000 deutsche Unternehmen in Rumänien mehr als 250.000 Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Seit 2006 ist Deutschland Rumäniens größter Handelspartner.
05.03.2026. Das touristische Angebot des Kreises Temesch wurde kürzlich auf der ITB Berlin, der weltweit größten Tourismusmesse, vorgestellt. Besucher konnten das kulturelle Erbe, die urbanen Erlebnisse und die besondere Gastronomie des Banats entdecken. Visit Timis war auf der Internationalen Tourismus-Börse am offiziellen Stand des rumänischen Ministeriums für Wirtschaft, Digitalisierung, Unternehmertum und Tourismus vertreten und stellte dort das integrierte touristische Angebot des Kreises vor. Das internationale Publikum hatte die Möglichkeit, die Vielfalt der touristischen Erlebnisse in der Region zu entdecken – vom kulturellen Erbe und den urbanen Erlebnissen in Temeswar bis hin zum Tourismus auf dem Land, der unberührten Natur und den gastronomischen Traditionen des Banats.
04.03.2026. Deutsche Rundfunkredaktionen im rumänischen Hörfunk im Fokus. Bei einem Treffen des Abgeordneten Ovidiu Gant mit dem Intendanten des Rumänischen Rundfunks, Robert Schwarz, sprachen die beiden über die Redaktionen in deutscher Sprache in Temeswar, Neumarkt und Bukarest.
03.03.2026. Im Jahr 2026 blickt die weltliche wie auch die kirchliche Gemeinde Darowa auf 240 Jahre seit ihrer Gründung zurück. Das Jubiläum wird am 6. Juni it einer Festveranstaltung und dem traditionellen Kirchweihfest begangen. Veranstalter sind die Gemeinde Darowa sowie die Heimatortsgemeinschaft Darowa, die gemeinsam mit den heutigen Dorfbewohnern und angereisten Gästen feiern möchten. Die Feier steht zugleich im Zeichen der bestehenden Städtepartnerschaft mit Spaichingen.
Quelle: Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, Radio Temeswar, Dioecesis Timisoarensis, DFDR sowie Berichterstatter unserer HOG.